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9C_567/2018 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal: Failure to Meet Procedural Requirements for Invalidity Insurance Claim Review

Geschäftsnummer 9C_567/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute concerning a claim for disability insurance benefits. The claimant contested a decision made by the Cantonal Court of Aargau, which ruled that there was no relevant health impairment justifying the benefits. The court's conclusion was based primarily on medical examinations that suggested the claimant had no significant limitations in their work capabilities. The claimant's subsequent appeals, which focused on challenging the assessment of their health status without adequately addressing the court's reasoning, failed to meet the necessary legal requirements for a valid complaint, leading to the dismissal of the case without further action.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal: Failure to Meet Procedural Requirements for Invalidity Insurance Claim Review: The claimant contested a decision made by the Cantonal Court of Aargau, which ruled that there was no relevant health impairment justifying the benefits. The court's conclusion was based primarily on medical examinations that suggested the claimant had no significant limitations in their work capabilities. The claimant's subsequent appeals, which focused on challenging the assessment of their health status without adequately addressing the court's reasoning, failed to meet the necessary legal requirements for a valid complaint, leading to the dismissal of the case without further action.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Forderungseingabe Prozessvoraussetzung Rechtsgutachten Versicherungsleistung medizinische Beweismittel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

Procedural rule applied because the appeal did not meet the minimum content requirements, leading to non-admittance in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Provision applied for the waiver of court costs due to the circumstances (failure to enter upon the appeal).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_567/2018

Urteil vom 3. Oktober 2018

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau,

Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,

Beschwerdegegnerin,

Pensionskasse B.________,

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 21. Juni 2018 (VBE.2018/24).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 27. August 2018 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 21. Juni 2018,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 28. August 2018 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 3. September 2018 eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60), während rein appellatorische Kritik nicht ausreicht (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass die Vorinstanz nach einlässlicher Würdigung der medizinischen Aktenlage zum Ergebnis gelangte, es sei kein invalidenversicherungsrechtlich relevanter Gesundheitsschaden ausgewiesen,

dass sie sich dafür im Wesentlichen auf das Gutachten der Dres. med. C.________ (Facharzt für Allgemeine Innere Medizin und Rheumatologie) und D.________ (Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie), vom 29. August 2017 stützte, gemäss welchem zu keinem Zeitpunkt eine anhaltende Einschränkung der Arbeitsfähigkeit in den bisher ausgeübten oder angepassten beruflichen Tätigkeiten bestand,

dass sich die Beschwerdeführerin in appellatorischer Weise auf eine eigene, vom angefochtenen Entscheid abweichende Beweiswürdigung und Darstellung ihrer gesundheitlichen Verhältnisse beschränkt, wofür sie insbesondere auf die Berichte des Dr. med. E.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH, vom 29. Oktober 2015 sowie 30. Dezember 2017 und der Psychiatrischen Dienste Aargau vom 22. September 2015 verweist,

dass diese Vorbringen - mangels Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen, welche sich mit den entsprechenden Berichten befassen - keine sachbezogene Begründung darstellen (vgl. statt vieler: Urteil 9C_378/2012 vom 31. Mai 2012 mit Hinweis),

dass den Ausführungen der Beschwerdeführerin auch sonst nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),

dass die beiden Eingaben vom 27. August und 3. September 2018 den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde damit offensichtlich nicht genügen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG darauf nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, der Pensionskasse B.________, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. Oktober 2018

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann