Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_564/2015 KI-generiert

Foundation Appeal Against Order to Resubmit Claim Inadmissible

Geschäftsnummer 9C_564/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute regarding occupational pension claims, wherein a foundation submitted a complaint that was dismissed by the Zurich Social Insurance Court due to excessive length. The court allowed the complainant until a specified deadline to revise and resubmit the complaint in a shortened format. Subsequently, the foundation appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the dismissal affected its legal rights. The Tribunal considered the nature of the appeal, identifying it as an interim decision rather than a final ruling, and assessed the conditions under which such an appeal could be heard, ultimately resulting in the decision not to entertain the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 93 BGG, Art. 90 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Foundation Appeal Against Order to Resubmit Claim Inadmissible: The court allowed the complainant until a specified deadline to revise and resubmit the complaint in a shortened format. Subsequently, the foundation appealed this decision to the Swiss Federal Tribunal, arguing that the dismissal affected its legal rights. The Tribunal considered the nature of the appeal, identifying it as an interim decision rather than a final ruling, and assessed the conditions under which such an appeal could be heard, ultimately resulting in the decision not to entertain the appeal.

Schlagwörter

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Berufliche Vorsorge (Prozessvoraussetzung) Stiftung Zwischenentscheid gesetzliche Verfahrensfrist Beschwerdelegitimation Klageschrift Überprüfung einer früheren Entscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to declare that the appeal is not to be heard under the simplified procedure because the conditions for admissibility were not met.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide on the waiver of court fees upon non-admission of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_564/2015

Urteil vom 1. September 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Glanzmann, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

Sammelstiftung A.________,

vertreten durch die Rechtsanwälte Franziska Bur Bürgin und/oder Daniel Dillier,

Beschwerdeführerin,

gegen

1. B.________, vertreten durch Fürsprecher Dr. Christoph K. Graber,

2. C.________, vertreten durch die Rechtsanwälte Dr. Harry F. Nötzli und/oder Ivana Custic,

3. D.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Reto Thomas Ruoss,

4. E.________, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Hans Nater,

5. F.________ AG, vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Christoph D. Studer,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Berufliche Vorsorge (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 15. Juni 2015.

Nach Einsicht

in den Beschluss vom 15. Juni 2015, mit welchem das Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich die Klageschrift der Sammelstiftung A.________ vom 24. Dezember 2014 zufolge Weitschweifigkeit aus dem Recht gewiesen und der Klägerin eine einmalige, nicht erstreckbare Frist bis 30. September 2015 angesetzt hat, um eine verbesserte Klageschrift mit einem Umfang von maximal 50 Seiten einzureichen, andernfalls auf die Klage nicht eingetreten werde,

in die dagegen eingereichte Beschwerde der Sammelstiftung A.________ vom 14. August 2015,

in Erwägung,

dass es sich bei Entscheiden, welche das Verfahren nicht abschliessen, sondern bloss eine formell- oder materiellrechtliche Frage im Hinblick auf die Verfahrenserledigung regeln, mithin einen Schritt auf dem Weg zum Endentscheid darstellen, um Vor- oder Zwischenentscheide im Sinne von Art. 92 f. BGG handelt ( BGE 136 V 131 E. 1.1.2 S. 134; 135 III 566 E. 1.1 S. 568; 133 III 629 E. 2.2 S. 631; 133 V 477 E. 4.1.3 S. 481),

dass der hier angefochtene vorinstanzliche Beschluss vom 15. Juni 2015 betreffend angeordneter Kürzung der Klageschrift infolge Weitschweifigkeit einen Zwischenentscheid nach Art. 93 BGG - und entgegen der Betrachtungsweise der Beschwerdeführerin keinen Endentscheid gemäss Art. 90 BGG - verkörpert,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ), oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit und Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden nach Art. 92 f. BGG aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, wonach sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115; 138 III 94 E. 2.1 S. 94 f. ; 135 I 261 E. 1.2 S. 263; 134 III 188 E. 2.2 S. 191),

dass die Ausnahme restriktiv zu handhaben ist ( BGE 138 III 94 E. 2.2 S. 95; 134 III 188 E. 2.2 S. 191), es dementsprechend der beschwerdeführenden Partei obliegt, detailliert darzutun, dass die Eintretensvoraussetzungen erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich in die Augen springt ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f., 522 E. 1.3 am Ende S. 525),

dass es sich beim Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG um einen Nachteil rechtlicher Natur handeln muss, der auch durch einen für die beschwerdeführende Partei günstigen Endentscheid nicht mehr behoben werden kann ( BGE 140 V 321 E. 3.6 S. 326; 139 IV 113 E. 1 S. 115; 139 V 604 E. 3.2 S. 607; 138 III 333 E. 1.3.1 S. 335; je mit Hinweisen; Urteil 8C_297/2015 vom 22. Juli 2015),

dass ein solcher Nachteil weder hinreichend geltend gemacht noch erkennbar ist,

dass insbesondere rein tatsächliche Nachteile wie die Verfahrensverlängerung oder -verteuerung hierfür nicht ausreichen ( BGE 138 III 190 E. 6 S. 192; 137 III 380 E. 1.2.1 S. 382; 134 III 188 E. 2.2 S. 191; 133 III 629 E. 2.3.1 S. 632; je mit Hinweisen),

dass der Eintretensgrund von Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG vorliegend sodann nicht zur Diskussion steht,

dass deshalb auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG nicht einzutreten ist,

dass mit dem Nichteintreten in der Sache das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung gegenstandslos wird,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. September 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Glanzmann

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl