Federal Supreme Court Declines to Hear Appeal Lacking Proper Form and Substantiation.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complainant submitted an appeal to the Swiss Federal Tribunal's II. social law division regarding a decision by the Cantonal Court of Lucerne concerning a rejection by the Lucerne IV office on April 19, 2022, related to the complainant's request for occupational measures. The filing was initially made to the Federal Administrative Court, which referred it to the Federal Tribunal as it claimed legal delay or denial of justice since the Cantonal Court allegedly returned documents without issuing a decision fit for appeal, and if a decision existed, it was deemed biased. However, due to the lack of substantive and supported claims in the appeal, it did not meet the legal requirements necessary for a complaint of legal delay or denial of justice, resulting in the Tribunal dismissing the case.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 86 Abs. 1 lit. d BGG, Art. 94 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Federal Supreme Court Declines to Hear Appeal Lacking Proper Form and Substantiation: social law division regarding a decision by the Cantonal Court of Lucerne concerning a rejection by the Lucerne IV office on April 19, 2022, related to the complainant's request for occupational measures. The filing was initially made to the Federal Administrative Court, which referred it to the Federal Tribunal as it claimed legal delay or denial of justice since the Cantonal Court allegedly returned documents without issuing a decision fit for appeal, and if a decision existed, it was deemed biased. However, due to the lack of substantive and supported claims in the appeal, it did not meet the legal requirements necessary for a complaint of legal delay or denial of justice, resulting in the Tribunal dismissing the case.
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KI-generiertUsed to decide not to enter into the appeal in simplified procedure due to insufficient substantiation.
Basis for the decision to waive court costs.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_554/2022
Urteil vom 9. Dezember 2022
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Traub.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonsgericht Luzern, Murbacherstrasse 21/23, 6003 Luzern,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Invalidenversicherung.
Erwägungen:
1. Am 25. November 2022 liess A.________ dem Bundesverwaltungsgericht eine mit "Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid im Fall Verfügungs-Nr. 3032.02273.84590 des Kantonsgerichtes - Kein beschwerdefähiger Beschluss" bezeichnete Eingabe zukommen. Das Bundesverwaltungsgericht leitete die Eingabe zuständigkeitshalber an die II. sozialrechtliche Abteilung des Bundesgerichts weiter.
2.
2.1. Es liegt kein Entscheid einer letzten kantonalen Instanz vor. Ein solcher ist im Regelfall Voraussetzung einer Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten beim Bundesgericht (vgl. Art. 86 Abs. 1 lit. d BGG ). Gemäss den Akten scheint A.________ eine Verfügung der IV-Stelle Luzern vom 19. April 2022 (Nr. 3032.02273.84590 betreffend Nichteintreten auf ein Gesuch um berufliche Massnahmen) beim Kantonsgericht Luzern angefochten zu haben. Dem Inhalt der Eingabe vom 25. November 2022 nach zu schliessen handelt es sich bei dieser um eine Rechtsverzögerungs- oder Rechtsverweigerungsbeschwerde (vgl. Art. 94 BGG ). Die entsprechenden Verfassungsrügen unterliegen einer qualifizierten Rügepflicht. Eine solche Rüge muss in der Beschwerdeschrift präzise vorgebracht und begründet werden ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1, 65 E. 1.3.1). In der Eingabe vom 25. November 2022 wird geltend gemacht, das kantonale Gericht habe Unterlagen "ohne einen beschwerdefähigen Beschluss" zurückgeschickt; "falls" ein beschwerdefähiges Urteil vorliege, sei es von einem befangenen und voreingenommenen Richter gefällt worden; Beweise zur Verfahrensführung und in der Sache (d.h. zum strittigen Leistungsanspruch) seien vollständig ignoriert worden. Die nicht näher substantiierten und belegten Vorbringen genügen den von Gesetz und Rechtsprechung gestellten Anforderungen betreffend Antrag und Begründung einer Rechtsverzögerungs- resp. Rechtsverweigerungsbeschwerde offensichtlich nicht (vgl. auch Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ; BGE 142 III 364 E. 2.4; 134 V 53 E. 3.3).
Daher ist auf die Eingabe im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.
3. In Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG wird ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird A.________, dem Kantonsgericht Luzern und der IV-Stelle Luzern schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 9. Dezember 2022
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Traub