Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_554/2021 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation of Health Insurance Cost Challenge

Geschäftsnummer 9C_554/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute in Switzerland related to health insurance. A complainant filed a complaint against a health insurance company after a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau on September 1, 2021. The issue concerns the coverage of medical services provided by a clinic, which the insurance company was supposed to pay under the mandatory health insurance, despite the complainant considering the services—arising from a compulsory healthcare placement—unjustified. The Federal Supreme Court highlighted procedural insufficiencies in the complainant's submissions, noting the lack of substantive legal arguments indicating an incorrect or arbitrary decision by the lower court, ultimately resulting in the court's decision not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Inadmissible Due to Insufficient Substantiation of Health Insurance Cost Challenge: A complainant filed a complaint against a health insurance company after a decision made by the Administrative Court of the Canton of Thurgau on September 1, 2021. The issue concerns the coverage of medical services provided by a clinic, which the insurance company was supposed to pay under the mandatory health insurance, despite the complainant considering the services—arising from a compulsory healthcare placement—unjustified. The Federal Supreme Court highlighted procedural insufficiencies in the complainant's submissions, noting the lack of substantive legal arguments indicating an incorrect or arbitrary decision by the lower court, ultimately resulting in the court's decision not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Krankenversicherungskosten Gesundheitsbezogene Angaben Anfechtung von Verwaltungsverfügungen vereinfachtes Verfahren Rüge der Sachverhaltsfeststellung Anspruch auf Versicherungsleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because the submissions did not meet the formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The decision waived the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_554/2021

Urteil vom 23. November 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Easy Sana Assurance Maladie SA,

Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 1. September 2021 (VV.2021.107/E).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 18. Oktober 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 1. September 2021,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 19. Oktober 2021, mit welcher A.________ zur Beibringung des angefochtenen Entscheids bis spätestens 29. Oktober 2021 aufgefordert worden ist, und in die von diesem in der Folge eingereichte Eingabe,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 21. Oktober 2021, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 22. und 25. Oktober 2021 (Poststempel) eingereichten Eingaben,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass und inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1; 135 II 145 E. 8.1) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Erwägung der Vorinstanz, wonach die Klinik B.________ Pflichtleistungen der obligatorischen Krankenversicherung erbracht habe, welche durch die Easy Sana Assurance Maladie SA zu vergüten gewesen seien und an denen sich der Beschwerdeführer grundsätzlich zu beteiligen habe, auch wenn die im Rahmen einer fürsorgerischen Unterbringung (FU) erfolgte Einweisung und Behandlung von ihm als ungerechtfertigt empfunden worden sei,

dass sich die Vorbringen des Beschwerdeführers darauf beschränken, die eigene Sichtweise wiederzugeben sowie rein appellatorische Kritik zu üben, was nach dem Dargelegten im bundesgerichtlichen Verfahren nicht ausreicht,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 23. November 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Stanger