Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_546/2010 KI-generiert

Invalidity Insurance Pension Appeal Dismissed on Grounds of Judicial Review Limitation to Administrative Decision Facts

Geschäftsnummer 9C_546/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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A complaint was filed against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern regarding the entitlement to a disability pension. The complainant challenged the court's ruling, stating issues regarding the application of the law and the review of facts, which were asserted but ultimately deemed non-viable regarding the examination of evidence. Furthermore, requests for the suspension of proceedings and legal aid were denied due to lack of justification. Medical reports submitted did not confirm work incapacity, leading to the conclusion that the complainant's allegations regarding disability did not sufficiently challenge the reliability of previous medical assessments. The court subsequently determined that the complaint was unfounded and ordered the complainant to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 82 lit. a BGG, Art. 95 lit. a BGG, Art. 113 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG; Invalidity Insurance Pension Appeal Dismissed on Grounds of Judicial Review Limitation to Administrative Decision Facts: The complainant challenged the court's ruling, stating issues regarding the application of the law and the review of facts, which were asserted but ultimately deemed non-viable regarding the examination of evidence. Furthermore, requests for the suspension of proceedings and legal aid were denied due to lack of justification. Medical reports submitted did not confirm work incapacity, leading to the conclusion that the complainant's allegations regarding disability did not sufficiently challenge the reliability of previous medical assessments. The court subsequently determined that the complaint was unfounded and ordered the complainant to bear the court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit Kognitionsbeschränkung ärztlicher Bericht Verfassungswidrigkeit regionaler ärztlicher Dienst Verwaltungsbeschwerde

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG

Used to decide the appeal in the simplified procedure because it was manifestly unfounded.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used to order the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_546/2010

Urteil vom 2. September 2010

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Borella, Bundesrichterin Pfiffner Rauber,

Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte

D.________, handelnd durch

ihren Ehemann E.________,

und dieser vertreten durch

Fürsprecher Beat Müller-Roulet,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Bern, Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 31. Mai 2010.

In Erwägung,

dass D.________ gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 31. Mai 2010 betreffend den Anspruch auf eine Rente der Invalidenversicherung Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben hat,

dass mit Verfügung vom 19. Juli 2010 die Gesuche um Sistierung des Verfahrens mangels Begründung und um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses abgewiesen worden sind,

dass mit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 lit. a BGG ) auch eine willkürliche Rechtsanwendung oder Sachverhaltsfeststellung oder andere Verfassungsverletzungen gerügt werden können ( Art. 95 lit. a BGG ), weshalb für die gleichzeitig erhobene subsidiäre Verfassungsbeschwerde kein Raum bleibt ( Art. 113 BGG ) und darauf nicht einzutreten ist (Urteil 9C_724/2009 vom 16. November 2009 E. 1),

dass nicht ersichtlich ist, inwiefern die Rechtsprechung, wonach die Verfügung den gerichtlichen Prüfungszeitraum begrenzt ( BGE 129 V 1 E. 1.2 S. 4) und später eingetretene Tatsachen grundsätzlich unberücksichtigt zu bleiben haben, das rechtliche Gehör verletzen und eine Rechtsverweigerung darstellen soll,

dass abgesehen davon in den nach der Verfügung vom 2. Oktober 2009 erstellten Berichten des Schmerz-Zentrums Klinik I.________ vom 24. Februar, 6. und 20. März sowie 1. und 12. April 2010 keine Arbeits- und Erwerbsunfähigkeit "bestätigt" wird,

dass das neu eingereichte Arbeitsunfähigkeitszeugnis vom 16. August 2010 ausser Betracht zu bleiben hat (Art. 97 Abs. 1, 99 Abs. 1 und 105 Abs. 1 und 2 BGG; Urteil 9C_629/2009 vom 4. Juni 2010 E. 3),

dass die vom Hausarzt attestierte Arbeitsunfähigkeit von 100 % allein keine rechtsgenüglichen Zweifel an der Zuverlässigkeit und Schlüssigkeit der in Kenntnis aller relevanten medizinischen Akten ergangenen Beurteilung des regionalen ärztlichen Dienstes der IV-Stelle vom 22. Juni 2009 zu wecken vermag, weshalb kein Anlass für eine versicherungsexterne Abklärung bestand (vgl. BGE 135 V 465 ),

dass die Beschwerdeführerin im Übrigen unzulässige appellatorische Kritik an der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellung und Beweiswürdigung übt (Urteil 9C_161/2009 vom 18. September 2009 E. 1.2),

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offensichtlich unbegründet ist und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 Abs. 2 lit. a und Abs. 3 BGG erledigt wird,

dass die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten wird abgewiesen.

2. Auf die subsidiäre Verfassungsbeschwerde wird nicht eingetreten.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. September 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Fessler