Appeal Dismissed for Failure to Address Service Fiction in Benefit Claim
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Bern concerning the refusal to proceed with a claim for supplementary benefits to the AHV/IV due to a missed deadline. The appellant, dissatisfied with this decision, submitted appeals in January 2020, arguing against the court's application of a delivery fiction rule, which considers registered mail delivered after a certain number of days even if it is not personally received. The appeal was examined by the Swiss Federal Tribunal's II. social law division.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 60 Abs. 2 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Dismissed for Failure to Address Service Fiction in Benefit Claim: The appellant, dissatisfied with this decision, submitted appeals in January 2020, arguing against the court's application of a delivery fiction rule, which considers registered mail delivered after a certain number of days even if it is not personally received. The appeal was examined by the Swiss Federal Tribunal's II. social law division.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by the simplified procedure because its submissions did not meet the minimum requirements.
The court waived the collection of court fees in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_53/2020
Urteil vom 3. Februar 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Attinger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Ausgleichskasse des Kantons Bern,
Abteilung Ergänzungsleistungen,
Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern
vom 6. Dezember 2019 (200 19 885 EL).
Nach Einsicht
in die Eingaben vom 10. und 21. Januar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 6. Dezember 2019 betreffend Nichteintreten zufolge Fristversäumnisses,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass beide Eingaben der Beschwerdeführerin diesen gesetzlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da ihr keine Auseinandersetzung mit der entscheidwesentlichen Erwägung der Vorinstanz entnommen werden kann, wonach eine eingeschriebene Sendung spätestens am siebenten Tag nach dem ersten erfolglosen Zustellungsversuch als zugestellt zu betrachten ist, falls der Adressat oder die Adressatin - wie hier aufgrund der Einsprache - mit der fraglichen Zustellung hatte rechnen müssen (sog. Zustellungsfiktion: Art. 38 Abs. 2bis in Verbindung mit Art. 60 Abs. 2 ATSG ; BGE 134 V 49 E. 4 S. 51 mit Hinweisen),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 3. Februar 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Attinger