Federal Supreme Court Dismisses Untimely AHV Insurance Claim Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns an individual who appealed against a decision made by the Federal Administrative Court, which dismissed their legal remedy due to late filing. The initial decision had been delivered to the appellant on May 28, 2018, and the appeal was submitted on June 25, 2018, after the legally stipulated deadline of June 27, 2018, had passed. The appellant argued that the appeal had been submitted earlier, but this claim was deemed ineffective since the deadline had already elapsed, leading to the conclusion that the court could not proceed with the appeal. Furthermore, the request for free legal assistance was rendered moot due to the absence of court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 11b Abs. 1 VwVG, Art. 39 Abs. 3 BGG, Art. 21 Abs. 1 VwVG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Federal Supreme Court Dismisses Untimely AHV Insurance Claim Appeal: The initial decision had been delivered to the appellant on May 28, 2018, and the appeal was submitted on June 25, 2018, after the legally stipulated deadline of June 27, 2018, had passed. The appellant argued that the appeal had been submitted earlier, but this claim was deemed ineffective since the deadline had already elapsed, leading to the conclusion that the court could not proceed with the appeal. Furthermore, the request for free legal assistance was rendered moot due to the absence of court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertBasis for the non-admission of the appeal due to the missed deadline, applied in the simplified procedure.
Basis for waiving the levying of court costs due to the circumstances of the case ('umständehalber').
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_529/2018
Urteil vom 4. September 2018
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Dormann.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Shefqet Gjevukaj,
Beschwerdeführerin,
gegen
Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Mai 2018 (C-3891/2017).
Nach Einsicht
in den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 24. Mai 2018, mit dem es wegen Verspätung auf ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel nicht eingetreten ist,
in die postamtliche Bescheinigung, gemäss welcher der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts am 28. Mai 2018 an A.________ zugestellt wurde,
in die Beschwerde der A.________ vom 25. Juni 2018, die am 3. Juli 2018 bei der Schweizerischen Botschaft in Pristina eingegangen ist, und das sinngemässe Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,
in Erwägung,
dass für die Zustellung des vorinstanzlichen Entscheids und dieses Urteils das Zustellungsdomizil in der Schweiz massgeblich ist ( Art. 11b Abs. 1 VwVG ; Art. 39 Abs. 3 BGG ),
dass Eingaben spätestens am letzten Tag der Frist dem Gericht, der Schweizerischen Post oder einer schweizerischen diplomatischen oder konsularischen Vertretung übergeben sein müssen ( Art. 21 Abs. 1 VwVG ; Art. 48 Abs. 1 BGG ),
dass die bundesgerichtliche Beschwerde nicht innert der nach Art. 100 Abs. 1 BGG 30-tägigen, gemäss Art. 44-48 BGG am 27. Juni 2018 abgelaufenen Rechtsmittelfrist eingereicht worden ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass im Übrigen die (einzige) Argumentation, die vorinstanzliche Beschwerde sei bereits am 1. und nicht erst am 3. Juli 2017 der (kosovarischen) Post übergeben worden, ohnehin erfolglos gewesen wäre, war doch gemäss Bundesverwaltungsgericht die Frist bereits am 29. Juni 2017 abgelaufen,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 4. September 2018
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Die Gerichtsschreiberin: Dormann