Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_514/2010 KI-generiert

Health Insurance Premium Enforcement Appeals Dismissed for Insufficient Content

Geschäftsnummer 9C_514/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Tribunal reviewed multiple cases involving complaints against decisions made by the Cantonal Court of Basel-Landschaft regarding health insurance premium obligations. The appellants, who included individuals facing financial hardships, contested the legality of premium demands, arguing that these decisions infringed on their rights and constituted discrimination. The tribunal found that the complaints did not adequately challenge the factual findings or legal basis of the prior decisions, particularly concerning the validity of the premium requirements. Consequently, the tribunal decided not to enter into the appeals and opted to waive court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 61 KVG, Art. 8 Abs. 2 BV, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Health Insurance Premium Enforcement Appeals Dismissed for Insufficient Content: The appellants, who included individuals facing financial hardships, contested the legality of premium demands, arguing that these decisions infringed on their rights and constituted discrimination. The tribunal found that the complaints did not adequately challenge the factual findings or legal basis of the prior decisions, particularly concerning the validity of the premium requirements. Consequently, the tribunal decided not to enter into the appeals and opted to waive court costs.

Schlagwörter

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Krankenversicherungsprämien Arbeitslosenversicherung Recht auf Gesundheit verfassungsmässige Anforderung Vollstreckungsentscheid substantiierte Begründung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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9C_515/2010
9C_514/2010, 9C_515/2010, 9C_516/2010, 9C_517/2010, 9C_518/2010
9C_516/2010
9C_514/2010, 9C_515/2010, 9C_516/2010, 9C_517/2010, 9C_518/2010
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9C_518/2010
9C_514/2010, 9C_515/2010, 9C_516/2010, 9C_517/2010, 9C_518/2010
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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeals are not to be entertained (non-entrée en matière) in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule that court costs are not to be levied due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_514/2010, 9C_515/2010, 9C_516/2010, 9C_517/2010, 9C_518/2010

Urteil vom 28. Juni 2010

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Ettlin.

Verfahrensbeteiligte

9C_514/2010

C.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Vivao Sympany AG Öffentliche Krankenkasse Basel, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

Beschwerdegegnerin,

9C_515/2010

E.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Hermes Krankenkasse,

Rue du Nord 5, 1920 Martigny,

Beschwerdegegnerin,

9C_516/2010

E.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Hermes Krankenkasse,

Rue du Nord 5, 1920 Martigny,

Beschwerdegegnerin,

9C_517/2010

J.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Vivao Sympany AG Öffentliche Krankenkasse Basel, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

Beschwerdegegnerin,

9C_518/2010

J.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Vivao Sympany AG Öffentliche Krankenkasse Basel, Peter Merian-Weg 4, 4002 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerden gegen die Entscheide des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 27. April 2010.

Nach Einsicht

in je zwei Beschwerden von E.________ und J.________ sowie einer Beschwerde von C.________, allesamt datierend vom 11. Juni 2010 (Poststempel), erhoben gegen fünf Entscheide des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, vom 27. April 2010 betreffend Krankenkassenprämien,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die im Wesentlichen gleichlautenden und daher zu vereinigenden Beschwerden diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass die Beschwerdeführerinnen die Gesetzmässigkeit ( Art. 61 KVG ) der verfügten und durch das Kantonsgericht bestätigten Prämienforderungen nicht in Frage stellen, auch nicht in masslicher Hinsicht,

dass der Willkürvorwurf und die Rüge, die angefochtenen Entscheide (welche sie trotz ausgewiesener Bedürftigkeit von C.________, Leben am Existenzminimum von J.________, unterstützt durch E.________, zur Zahlung der monatlichen Krankenkassenprämien verpflichten) würden "das Grundrecht der Unterzeichneten auf Integriertsein in die Gesellschaft" und damit Art. 8 Abs. 2 BV verletzen, im Weiteren sie als Frauen sowie, abgesehen vom Geschlecht, als arbeitsfähige Personen diskriminieren, lediglich damit begründet werden, C.________ würde "kategorisch bei der Stellensuche übergangen, resp. diskriminiert", was den qualifizierten Begründungsanforderungen für eine Verfassungsrüge nach Art. 106 Abs. 2 BGG offensichtlich nicht genügt, ebensowenig die den Beschwerden zugrunde liegende Meinung, es könnten Krankenkassenprämien nur eingefordert werden, wenn vorab dem Recht auf Arbeit zum Durchbruch verholfen sei,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Die Verfahren 9C_514/2010, 9C_515/2010, 9C_516/2010, 9C_517/2010 und 9C_518/2010 werden vereinigt.

2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 28. Juni 2010

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Ettlin