Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_513/2013 KI-generiert

Partnership v. Compensation Fund: Insufficient Pleading for Appeal on Informal Letter

Geschäftsnummer 9C_513/2013
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by a partnership against a cantonal compensation office regarding decisions related to old-age and survivors' insurance. The partnership challenged a non-admittance decision made by the Social Insurance Court of the canton of Zurich, which found that a previous informal communication from the compensation office did not constitute a formal decision that could be appealed. The court stated that the appellant failed to satisfy the minimum legal requirements necessary for the complaint, particularly concerning the legal grounds for disputing the facts or reasoning of the lower court's decision. Additionally, the court confirmed the partnership’s opportunity to request an appealable decision from the compensation office in the future.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 49 Abs. 1 ATSG, Art. 64 Abs. 1 ATSG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 56 ATSG, Art. 29a BV, Art. 56 Abs. 2 ATSG; Partnership v. Compensation Fund: Insufficient Pleading for Appeal on Informal Letter: The partnership challenged a non-admittance decision made by the Social Insurance Court of the canton of Zurich, which found that a previous informal communication from the compensation office did not constitute a formal decision that could be appealed. The court stated that the appellant failed to satisfy the minimum legal requirements necessary for the complaint, particularly concerning the legal grounds for disputing the facts or reasoning of the lower court's decision. Additionally, the court confirmed the partnership’s opportunity to request an appealable decision from the compensation office in the future.

Schlagwörter

KI-generiert
Alters- und Hinterlassenenversicherung Ausgleichsfonds Personengesellschaft formloser Entscheid materielle Voraussetzungen Geschäftsordnung unleserliche Rechtsschrift

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

Used to decide not to enter upon the appeal in the simplified procedure due to formal deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used for the decision to waive the levying of court fees under the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_513/2013

Urteil vom 30. August 2013

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Nussbaumer.

Verfahrensbeteiligte

H.________ & Partner ,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich , Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 29. Mai 2013.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 10. Juli 2013 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 29. Mai 2013,

in den angefochtenen Entscheid, mit welchem das kantonale Gericht auf eine Beschwerde der H.________ & Partner nicht eingetreten ist, da das formlose Schreiben der Ausgleichskasse vom 11. Januar 2012 weder eine Verfügung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 ATSG noch einen mittels Beschwerde anfechtbaren Einspracheentscheid nach Art. 64 Abs. 1 ATSG darstelle,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Eingabe der Beschwerde führenden Kollektivgesellschaft diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen des kantonalen Gerichts rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass insbesondere nicht dargelegt wird, inwiefern das kantonale Gericht mit dem Nichteintreten Bundesrecht, namentlich die Art. 49 und Art. 56 ATSG verletzt haben soll,

dass der Beschwerdeführerin nach wie vor offen steht, von der Ausgleichskasse eine anfechtbare Verfügung im Sinne von Art. 49 Abs. 1 ATSG zu verlangen, die gegebenenfalls mit Einsprache und nachfolgend mit Beschwerde beim kantonalen Gericht angefochten werden kann, so dass der Beschwerdeführerin die von ihr geltend gemachte Rechtsweggarantie nach Art. 29a BV gewährleistet ist,

dass erst Rechtsverweigerungsbeschwerde geführt werden kann, wenn sich die Ausgleichskasse entgegen dem Begehren der betroffenen Partei keine Verfügung (oder keinen Einspracheentscheid) erlässt ( Art. 56 Abs. 2 ATSG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. August 2013

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Nussbaumer