Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_512/2017 KI-generiert

Insurance Case Non-Admission Appeal Insufficient under Art. 42 BGG

Geschäftsnummer 9C_512/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint submitted by an individual against a health insurance company following a decision from a cantonal insurance court, which the individual sought to appeal. The complaint addressed the court's decision, and the individual requested free legal assistance. However, the appeal was not properly substantiated, primarily focusing on the merits of the case rather than the procedural validity of the previous ruling. The courts determined that the individual failed to adequately demonstrate legal violations by the lower court, leading to the conclusion that the appeal did not meet the necessary legal requirements. Consequently, the federal court chose not to proceed with the appeal and waived court costs for this instance, warning that future similar filings could incur charges.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 95 lit. a BGG, Art. 42 Abs. 7 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG; Insurance Case Non-Admission Appeal Insufficient under Art. 42 BGG: The complaint addressed the court's decision, and the individual requested free legal assistance. However, the appeal was not properly substantiated, primarily focusing on the merits of the case rather than the procedural validity of the previous ruling. The courts determined that the individual failed to adequately demonstrate legal violations by the lower court, leading to the conclusion that the appeal did not meet the necessary legal requirements. Consequently, the federal court chose not to proceed with the appeal and waived court costs for this instance, warning that future similar filings could incur charges.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Fehlen materieller Voraussetzungen Beschwerdelegitimation Versicherungsvorbehalt Versicherungspflichtverletzung Zulassung zur Kassenpraxis materielle Überprüfung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG

The appeal was rejected via the simplified procedure based on this article due to non-compliance with formal requirements.

Art. 64 BGG

Cited as the basis for denying the application for free legal aid because the appeal was inadmissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Cited in the dispositive to rule on the waiver of court costs in this specific instance, despite the appeal being rejected.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_512/2017

Urteil vom 26. September 2017

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Assura-Basis SA,

Avenue Charles-Ferdinand Ramuz 70, 1009 Pully,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn

vom 20. Juni 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 24. Juli 2017 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 20. Juni 2017, und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 25. Juli 2017, worin A.________ aufgefordert wurde, den vorinstanzlichen Entscheid innert Frist beizubringen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),

in die am 31. Juli 2017 erfolgte Zustellung des vorinstanzlichen Entscheides,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass alleiniges Prozessthema vor Bundesgericht die Bundesrechtskonformität ( Art. 95 lit. a BGG ) des vorinstanzlichen Nichteintretensentscheids ist ( BGE 117 V 121 E. 1 S. 122 f.; 116 V 265 E. 2a S. 266; SVR 2015 KV Nr. 17 S. 67, 9C_922/2014 E. 1),

dass sich der Beschwerdeführer nur materiell mit der Sache befasst und in keiner Weise darlegt, weshalb das kantonale Gericht auf seine Beschwerde und das darin gestellte Ausstandsbegehren - das im Übrigen sofort gestellt werden müsste ( BGE 138 I 1 E. 2.2 S. 4; Urteil 9C_629/2013 vom 13. Dezember 2013 E. 4.3 mit Hinweisen - hätte eintreten sollen,

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),

dass damit offensichtlich keine rechtsgenügliche Beschwerde vorliegt, zumal die vom Beschwerdeführer gestellten Begehren weitgehend ausserhalb des (durch das Dispositiv des vorinstanzlichen Entscheides bestimmten) Verfahrensgegenstands liegen, über den allein geurteilt werden könnte,

dass der Beschwerdeführer überdies zum wiederholten Mal mit einer nicht rechtsgenüglichen, die gleichen Prozessparteien betreffenden Eingabe an das Bundesgericht gelangt (vgl. Urteile 9C_216/2016 vom 31. März 2016 und 9C_302/2014 vom 22. Mai 2014), weshalb seine Beschwerdeführung auch als querulatorisch zu bezeichnen ist ( Art. 42 Abs. 7 BGG ),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und c BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ( Art. 64 BGG ) ausscheidet, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber für einmal noch auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, der Beschwerdeführer aber künftig mit Kosten zu rechnen haben wird, wenn er weiter in dieser Weise prozessiert,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. September 2017

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder