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9C_509/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal on AHV Pension Repayment Waiver Due to Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 9C_509/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal to the Swiss Federal Tribunal by an individual against a decision by the Swiss Federal Administrative Court. The subject of the appeal is the decision regarding the waiver of the repayment of old-age and survivors' insurance benefits. The original decision, dated November 5, 2020, made by the Swiss Compensation Office, rejected the waiver request. The Federal Administrative Court's ruling on September 27, 2022, upheld this decision. The appellant argues against this, citing his difficult financial situation as a case of severe hardship. However, the requirement for waiver includes both good faith and severe hardship, and the previous decisions found that good faith was not present, thus denying the waiver irrespective of hardship claims.

Legislator-Regeste

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Art. 25 Abs. 1 ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal on AHV Pension Repayment Waiver Due to Insufficient Substantiation: The subject of the appeal is the decision regarding the waiver of the repayment of old-age and survivors' insurance benefits. The original decision, dated November 5, 2020, made by the Swiss Compensation Office, rejected the waiver request. The Federal Administrative Court's ruling on September 27, 2022, upheld this decision. The appellant argues against this, citing his difficult financial situation as a case of severe hardship. However, the requirement for waiver includes both good faith and severe hardship, and the previous decisions found that good faith was not present, thus denying the waiver irrespective of hardship claims.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Härtefallrente Treu und Glauben substantiierte Begründung Fehlen eines Härtefalls Verzicht auf Versicherungsleistungen Ergänzungsleistungen zur AHV

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it did not meet the minimum requirements for a reasoned appeal, leading to non-entry into the merits under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the imposition of judicial costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_509/2022

Urteil vom 12. Dezember 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. September 2022 (C-5731/2020).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Oktober 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. September 2022 betreffend Erlass der Rückforderung von AHV-Rentenzahlungen,

in die Eingabe vom 2. November 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass Gegenstand des angefochtenen Urteils einzig der Einspracheentscheid der Schweizerischen Ausgleichskasse vom 5. November 2020 betreffend Erlass der Rückforderung von AHV-Leistungen bildet, während über die Rechtmässigkeit der Rückforderung mit Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. Dezember 2019 befunden wurde und dieses Urteil in Rechtskraft erwachsen ist,

dass die Eingaben des Beschwerdeführers keine hinreichende Auseinandersetzung mit den vorinstanzlichen Erwägungen enthält, wonach die Erlassvoraussetzung des guten Glaubens nicht gegeben sei,

dass die Schilderung des Beschwerdeführers seiner schwierigen finanziellen Situation als Ausdruck einer grossen Härte von vornherein unbeachtlich ist, da die Erlassvoraussetzungen (guter Glaube, grosse Härte) kumulativ gegeben sein müssen und somit die grosse Härte nicht zu prüfen ist, wenn es am guten Glauben fehlt ( Art. 25 Abs. 1 ATSG ),

dass die Beschwerde somit den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. Dezember 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Stanger