Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_509/2019 KI-generiert

Health Insurance Dunning Costs Liability Appeal Refusal

Geschäftsnummer 9C_509/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved two separate complaints filed by an individual against a health insurance company concerning issues related to the payment of reminder fees and charges. The individual disagreed with the costs imposed and the obligatory nature of insurance. These complaints originated from decisions made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich on June 27 and 28, 2019. The Swiss Federal Tribunal consolidated the cases due to their similarity and identical nature of the complaints, although they had been addressed in separate judgments at the cantonal level. The individual’s complaints were deemed not to meet the statutory requirements needed for the appeals to proceed, as they lacked specific allegations or arguments showing the decisions were legally flawed.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Health Insurance Dunning Costs Liability Appeal Refusal: The individual disagreed with the costs imposed and the obligatory nature of insurance. These complaints originated from decisions made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich on June 27 and 28, 2019. The Swiss Federal Tribunal consolidated the cases due to their similarity and identical nature of the complaints, although they had been addressed in separate judgments at the cantonal level. The individual’s complaints were deemed not to meet the statutory requirements needed for the appeals to proceed, as they lacked specific allegations or arguments showing the decisions were legally flawed.

Schlagwörter

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Krankenversicherungskosten Haftung des Versicherungsträgers Versicherungspflicht Auferlegung von Verfahrenskosten soziale Sicherheit Sicherheitsleistung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted due to non-compliance with the reasoning requirements in a simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

This provision was applied to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_509/2019, 9C_510/2019

Urteil vom 19. September 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Huber.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sympany Versicherungen AG, Peter Merian-Weg 4, 4052 Basel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerden gegen die Entscheide des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. Juni 2019 (KV.2019.00006) und vom 28. Juni 2019 (KV.2019.00005).

Nach Einsicht

in die Entscheide des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. und 28. Juni 2019,

in die von A.________ dagegen erhobenen Beschwerden vom 17. August 2019 (Poststempel),

in Erwägung,

dass die beiden Verfahren, da es beide Male um die Bezahlung von Mahnspesen und Gebühren gegenüber derselben Krankenkasse geht und ihnen vom gleichen Versicherten wörtlich gleichlautende Beschwerden zugrunde liegen, zu vereinigen und in einem einzigen Urteil zu erledigen sind, dies ungeachtet des Umstandes, dass zwei separate kantonale Entscheide ergangen sind,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des betreffenden Entscheids massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 145 I 26 E. 1.3 S. 30; 140 III 264 E. 2.3 S. 266 mit Hinweisen),

dass die Beschwerden diesen gesetzlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da ihnen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft ( Art. 95 BGG ) sein sollten,

dass namentlich die Einwände des Versicherten, er sei mit der Höhe der Mahnkosten und Gebühren sowie grundsätzlich mit dem Umstand, dass er eine Versicherungspflicht habe, nicht einverstanden, der Begründungspflicht vor Bundesgericht in keiner Weise zu genügen vermögen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerden nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Die Verfahren 9C_509/2019 und 9C_510/2019 werden vereinigt.

2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. September 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Huber