Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_5/2022 KI-generiert

Social Security Insurance Timeliness Appeal Dismissed

Geschäftsnummer 9C_5/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant challenged a decision by the Zurich Social Insurance Court, which had dismissed the complainant's objection to a ruling by the Health Directorate of Zurich concerning exemption from the Swiss health insurance obligation due to lateness. The complainant argued that they were on vacation abroad when the decision was delivered and only became aware of it upon return, contending that the person who received the decision was unauthorized to do so. Despite these claims, the prior court noted that even if the decision had not been delivered directly, it would still be considered served within a legally suspended period due to judicial holidays. Consequently, a complaint filed on September 16, 2021, was deemed late as it was posted after the deadline had passed. The complainant did not address the court's reasoning about expected receipt during vacation, leading to a failure to meet the minimum content requirements for the appeal, which consequently was not admitted by the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 38 Abs. 2bis ATSG, Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG, Art. 41 ATSG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Social Security Insurance Timeliness Appeal Dismissed: The complainant argued that they were on vacation abroad when the decision was delivered and only became aware of it upon return, contending that the person who received the decision was unauthorized to do so. Despite these claims, the prior court noted that even if the decision had not been delivered directly, it would still be considered served within a legally suspended period due to judicial holidays. Consequently, a complaint filed on September 16, 2021, was deemed late as it was posted after the deadline had passed. The complainant did not address the court's reasoning about expected receipt during vacation, leading to a failure to meet the minimum content requirements for the appeal, which consequently was not admitted by the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung) Krankenversicherung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Anspruchsdauer bei Versicherungsleistungen Einstellung von Leistungen Sozialversicherungsrecht Umgehung der Beitragspflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted into the procedure based on this provision for failure to meet minimum content requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

No court fees were levied in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_5/2022

Urteil vom 17. Januar 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Gesundheitsdirektion des Kantons Zürich, Stampfenbachstrasse 30, 8006 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Beschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. Oktober 2021 (KV.2021.00060).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 8. Dezember 2021 (Poststempel) gegen den Nichteintretensbeschluss des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 27. Oktober 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass die Vorinstanz auf die gegen den Einspracheentscheid der Beschwerdegegnerin vom 16. Juli 2021 (betreffend Befreiung von der schweizerischen Krankenpflegeversicherungspflicht) erhobene Beschwerde vom 16. September 2021 (Postaufgabe) infolge Verspätung nicht eingetreten ist,

dass der Beschwerdeführer vor Bundesgericht geltend macht, bei Zustellung des Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin vom 16. Juli 2021 im Ausland in den Ferien gewesen zu sein, weshalb er davon erst nach seiner Rückkehr am 20. August 2021 habe Kenntnis nehmen können, und die Person, welche den betreffenden Einspracheentscheid entgegen genommen habe, dazu nicht berechtigt gewesen sei,

dass er dabei mit keinem Wort auf die (Eventual-) Begründung der Vorinstanz eingeht, wonach selbst für den Fall, die Sendung wäre nicht an eine Person an seiner Wohnadresse ausgehändigt und stattdessen eine Abholungseinladung im Briefkasten deponiert worden, der Einspracheentscheid laut Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 2bis ATSG als am letzten Tag der siebentägigen Abholfrist, d.h. ebenfalls noch während des vom 15. Juli bis und mit 15. August wegen Gerichtsferien dauernden Fristenstillstands (Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 38 Abs. 4 lit. b ATSG ), zugestellt gelten würde,

dass, bei einem Fristbeginn am 16. August 2021 und -ablauf am 14. September 2021, die am 16. September 2021 der Post übergebene Beschwerde auch in dieser Konstellation als verspätet zu betrachten wäre,

dass der Beschwerdeführer insbesondere nicht Bezug nimmt auf die Erwägungen im angefochtenen Beschluss, er habe auf Grund des pendenten Einspracheverfahrens mit der Zustellung der betreffenden Sendung mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit rechnen müssen, weshalb seine Ferienabwesenheit rechtsprechungsgemäss weder zu einem späteren Beginn der Beschwerdefrist noch zu einer Wiederherstellung derselben nach Art. 60 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 41 ATSG führen könne,

dass die Beschwerde den beschriebenen inhaltlichen Mindestanforderungen folglich nicht genügt, da den Ausführungen insgesamt nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, dass und inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1; 135 II 145 E. 8.1) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich, I. Kammer, dem Bundesamt für Gesundheit und der Stadt Zürich schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 17. Januar 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl