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9C_499/2023 KI-generiert

Appeal Inadmissible Due to Jurisdictional Threshold in Social Insurance Liability Case

Geschäftsnummer 9C_499/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision from the Social Insurance Court of the Canton of Basel-Stadt, which held them liable for damages under Article 52 of the Federal Law on Old-Age and Survivors Insurance (AHVG). The appeal challenged the requirement to pay compensation to the GastroSocial Compensation Fund. However, the Federal Tribunal noted that the case's dispute value was below the minimum threshold for public-law complaints and did not involve a question of fundamental legal significance, thereby limiting the appeal process to a constitutional complaint, which the appellant failed to adequately substantiate. Consequently, the Federal Tribunal announced it would not consider the appeal, also denying the request for free legal proceedings due to the absence of a valid complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 52 AHVG, Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 85 Abs. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 106 Abs. 2 i.V.m, Art. 117 BGG; Appeal Inadmissible Due to Jurisdictional Threshold in Social Insurance Liability Case: The appeal challenged the requirement to pay compensation to the GastroSocial Compensation Fund. However, the Federal Tribunal noted that the case's dispute value was below the minimum threshold for public-law complaints and did not involve a question of fundamental legal significance, thereby limiting the appeal process to a constitutional complaint, which the appellant failed to adequately substantiate. Consequently, the Federal Tribunal announced it would not consider the appeal, also denying the request for free legal proceedings due to the absence of a valid complaint.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Anwaltskosten Haftpflichtversicherung unentgeltliche Rechtspflege öffentliche Versicherung Altersversicherung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used in the dispositive to declare non-admission of the appeal under the simplified procedure because the constitutional complaint did not meet minimum requirements.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used in the dispositive to declare non-admission of the appeal under the simplified procedure due to insufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used in the dispositive to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_499/2023

Urteil vom 18. September 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

GastroSocial Ausgleichskasse, Buchserstrasse 1, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 20. April 2023 (AH.2022.7).

Nach Einsicht

in das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 20. April 2023, mit dem A.________ zur Zahlung von Schadenersatz im Sinne von Art. 52 AHVG verpflichtet wurde,

in die dagegen erhobene Beschwerde vom 5. resp. 23. August 2023 (Poststempel) und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,

in Erwägung,

dass nach der Rechtsprechung ( BGE 137 V 51 ) die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten im Sinne von Art. 82 ff. BGG gegen einen Entscheid über die Arbeitgeberhaftung gemäss Art. 52 AHVG nur zulässig ist, wenn der Streitwert mindestens Fr. 30'000.- beträgt ( Art. 85 Abs. 1 lit. a BGG ) oder sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt ( Art. 85 Abs. 2 BGG ),

dass im hier zu beurteilenden Fall keine dieser Voraussetzungen erfüllt ist, weil der Streitwert mit Fr. 25'392.- die erforderliche Grenze nicht erreicht und weder ersichtlich ist noch dargelegt wird ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ), dass sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt,

dass angesichts der Unzulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten nur die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) in Frage kommt, wobei einzig die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 116 BGG ) und das Bundesgericht solche Verletzungen lediglich insofern prüft, als eine entsprechende Rüge in der Beschwerde rechtsgenügend vorgebracht, klar erhoben und belegt worden ist (Art. 106 Abs. 2 i.V.m. Art. 117 BGG ; BGE 138 I 232 E. 3 S. 237 ; 134 I 83 E. 3.2 S. 88),

dass sich der Beschwerdeführer auch nicht ansatzweise auf ein verfassungsmässiges Recht beruft, weshalb seine Eingaben den inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Verfassungsbeschwerde offensichtlich nicht genügen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG bzw. Art. 117 i.V.m. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Prozessführung ausscheidet und der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig wird, indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. September 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann