Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_499/2021 KI-generiert

Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies in Occupational Benefits Case

Geschäftsnummer 9C_499/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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In this case, an appellant filed a complaint against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern concerning professional pension provisions and procedural requirements. The complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal after the appellant sought to address issues related to the interpretation of regulatory provisions, specifically the application of the "ambiguity rule" and clarification of the terms "sibling" and "half-sibling." However, the appellant's submissions did not meet the minimum content requirements necessary for a valid appeal, as they failed to present a sufficient legal argument or demonstrate how the lower court's factual determinations were incorrect. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Procedural Deficiencies in Occupational Benefits Case: The complaint was submitted to the Swiss Federal Tribunal after the appellant sought to address issues related to the interpretation of regulatory provisions, specifically the application of the "ambiguity rule" and clarification of the terms "sibling" and "half-sibling." However, the appellant's submissions did not meet the minimum content requirements necessary for a valid appeal, as they failed to present a sufficient legal argument or demonstrate how the lower court's factual determinations were incorrect. As a result, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Berufliche Vorsorge (Prozessvoraussetzung) vereinfachtes Verfahren Vorsorgeleistung Prozessvoraussetzung Beschwerdelegitimation Prüfung der Bewerbungen Einstellung von Leistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because the submissions did not meet the formal requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided not to levy court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_499/2021

Urteil vom 19. Oktober 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Oswald.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

PRIVOR Stiftung 3. Säule, Postfach, 3001 Bern,

Beschwerdegegnerin,

B.________,

Gegenstand

Berufliche Vorsorge (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. September 2021 (200 21 467 BV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 15. September 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 13. September 2021,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 20. September 2021 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 21. September 2021 (Poststempel) eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die beiden Eingaben der Beschwerdeführerin diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthalten und den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen der Vorinstanz im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass sich die Beschwerdeführerin vielmehr darauf beschränkt, im Rahmen der Auslegung einer reglementarischen Bestimmung die Anwendung der "Unklarkeitsregel" und die Klärung des Begriffs des Geschwisters bzw. Halbgeschwisters zu verlangen, ohne sich mit den diesbezüglichen Erwägungen des kantonalen Gerichts auch nur ansatzweise auseinanderzusetzen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, B.________, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Oktober 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Oswald