Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_494/2020 KI-generiert

Appeal Against Refusal to Grant Provisional Measures and Legal Aid in Social Insurance Damages Context

Geschäftsnummer 9C_494/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich. The dispute involved a request for precautionary measures that were deemed irrelevant to an AHV-related (old-age and survivors' insurance) compensation case, instead relating solely to a legally binding criminal verdict issued by the District Court. The previous legal proceedings also addressed a request for free legal proceedings but deemed it irrelevant. The person appealed the decision under Article 93 of the Federal Supreme Court Act, challenging the interim ruling, which the tribunal must assess to determine if it causes irremediable harm or could lead to a final decision without significant further procedural effort. The individual did not substantiate the admissibility criteria required for the legal complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 98 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Appeal Against Refusal to Grant Provisional Measures and Legal Aid in Social Insurance Damages Context: The dispute involved a request for precautionary measures that were deemed irrelevant to an AHV-related (old-age and survivors' insurance) compensation case, instead relating solely to a legally binding criminal verdict issued by the District Court. The previous legal proceedings also addressed a request for free legal proceedings but deemed it irrelevant. The person appealed the decision under Article 93 of the Federal Supreme Court Act, challenging the interim ruling, which the tribunal must assess to determine if it causes irremediable harm or could lead to a final decision without significant further procedural effort. The individual did not substantiate the admissibility criteria required for the legal complaint.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung vorsorgliche unentgeltliche Rechtspflege sozialversicherungsrechtlicher Vorbescheid verfassungsmässige Schranken Untätigkeitsklage Beschwerdelegitimation missbräuchlicher Bezug von Leistungen der Sozialhilfe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was not accepted under the simplified procedure based on these provisions.

Art. 64 BGG

Used to rule that legal aid (unentgeltliche Rechtspflege) is ruled out because the appeal was not valid.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_494/2020

Urteil vom 10. September 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Williner.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Zürich, Röntgenstrasse 17, 8005 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen die Verfügung des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. August 2020 (AK.2020.00013).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 13. August 2020 gegen den Entscheid des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 3. August 2020,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 S. 320 mit Hinweis),

dass die Vorinstanz auf das Gesuch des Beschwerdeführers um Anordnung vorsorglicher Massnahmen mit Entscheid vom 3. August 2020 nicht eingetreten ist, weil diese keinen Zusammenhang zum AHV-rechtlichen Schadenersatzprozess, sondern einzig zum rechtskräftigen Strafurteil des Bezirksgerichts U.________ vom 10. Juli 2014 aufweisen,

dass sie darüber hinaus das Gesuch des Beschwerdeführers um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos bezeichnete,

dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Zwischenentscheid nach Art. 93 Abs. 1 BGG handelt, gegen welchen die Beschwerde an das Bundesgericht nur unter den Voraussetzungen von lit. a und b der Bestimmung zulässig ist,

dass die Zulässigkeit der Beschwerde somit - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass der Beschwerdeführer mit keinem Wort geltend macht, dass und inwiefern die Eintretensvoraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt seien,

dass auch nicht ersichtlich ist, inwiefern eine der beiden Tatbestandsvoraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein könnte, weshalb eine selbständige Anfechtung des vorinstanzlichen Zwischenentscheids entfällt,

dass darüber hinaus gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen im Sinne von Art. 98 BGG ohnehin nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden könnte (vgl. Urteil 8C_679/2015 vom 30. September 2015),

dass der Beschwerdeführer keine solche Verletzung geltend macht,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. September 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Williner