Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_493/2015 KI-generiert

Cantonal Health Insurance Premiums Appeal Dismissed for Insufficient Legal Argument

Geschäftsnummer 9C_493/2015
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed against a decision from the Cantonal Court regarding health insurance premiums and associated costs. The complaint centers around a total amount disputed by the complainant, who challenges the previous court's findings related to the calculation and payment obligations of these premiums. However, the court determined that the complaint did not meet the necessary legal standards for consideration, particularly regarding the sufficiency of the claims and reasoning provided by the complainant. Consequently, the court opted not to proceed with the complaint, and the request for free legal assistance was also declined.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Cantonal Health Insurance Premiums Appeal Dismissed for Insufficient Legal Argument: The complaint centers around a total amount disputed by the complainant, who challenges the previous court's findings related to the calculation and payment obligations of these premiums. However, the court determined that the complaint did not meet the necessary legal standards for consideration, particularly regarding the sufficiency of the claims and reasoning provided by the complainant. Consequently, the court opted not to proceed with the complaint, and the request for free legal assistance was also declined.

Schlagwörter

KI-generiert
Krankenversicherung Krankenversicherungsprämie sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit Recht auf Höherversicherung Rechtsschutzversicherung Leistungskonkurrenz im Versicherungsrecht Versicherungsleistungsentzug

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG

The appeal was not admitted to consideration in the simplified procedure because it did not meet the statutory minimum requirements.

Art. 64 BGG

The request for legal aid was rejected because the appeal was not admitted for consideration.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court fees out of circumstance, as no valid appeal was filed.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_493/2015

Urteil vom 30. Juli 2015

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber Grünenfelder.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

SWICA Krankenversicherung AG,

Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Kantonsgerichts Luzern

vom 1. Juni 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 4. Juli 2015 (Poststempel) gegen den E ntscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 1. Juni 2015betreffend Krankenkassenprämien im Umfang von Fr. 2'030.75 sowie Kostenbeteiligungen und Nebenkosten, total Fr. 2'163.30,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde den gesetzlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da der Beschwerdeführer zwar zahlreiche Rechtsbegehren stellt, seinen Vorbringen aber nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - qualifiziert unzutreffend (offensichtlich unrichtig, unhaltbar, willkürlich; vgl. BGE 132 III 209 E. 2.1 S. 211; zum Begriff der Willkür BGE 137 I 1 E. 2.4 S. 5 mit Hinweisen) und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Feststellungen des kantonalen Gerichts zu den detailliert aufgeschlüsselten Prämienausständen von Januar bis September 2013, zumal die Umstellung der Rechnungsmodalitäten (halbjährlich/jährlich oder monatlich) nichts an der (grundsätzlich unbestrittenen) Prämienzahlungspflicht ändert,

dass der Beschwerdeführer sodann auch nicht substanziiert rügt, inwiefern das kantonale Gericht Bundesrecht verletzt haben soll, indem es die Zeichnungsberechtigung der die Verfügung vom 17. März 2014 Unterzeichnenden bejaht hat,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 30. Juli 2015

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder