Failure to Meet Substantive Requirements for Appeal Regarding Cost Contributions
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute regarding health insurance costs, specifically a claim for an outstanding amount of CHF 579, which includes reminder fees and collection costs. The individual appealed a decision made by the insurance court of the canton regarding these charges. However, the appeal was found to lack adequate reasoning and failed to address the relevant considerations of the lower court’s ruling regarding the justification of the claim. Consequently, the higher court decided not to consider the appeal further and opted to waive court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to Meet Substantive Requirements for Appeal Regarding Cost Contributions: The individual appealed a decision made by the insurance court of the canton regarding these charges. However, the appeal was found to lack adequate reasoning and failed to address the relevant considerations of the lower court’s ruling regarding the justification of the claim. Consequently, the higher court decided not to consider the appeal further and opted to waive court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure due to insufficient substantiation.
Used for the decision not to levy court costs in this specific instance.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_490/2017
Urteil vom 31. Juli 2017
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Grünenfelder.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
SWICA Gesundheitsorganisation,
Rechtsdienst,
Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 30. Mai 2017.
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 11. Juli 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 30. Mai 2017 betreffend ausstehende Kostenbeteiligungen von Fr. 579.- inkl. Mahnspesen (Fr. 30.-) und Inkassogebühren (Fr. 95.-),
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass die Eingabe des Versicherten diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie zwar einen Antrag enthält, den gesamten Ausführungen aber nichts entnommen werden kann, was darauf hindeuten würde, die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts sei im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar; willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1 S. 39; 135 II 145 E. 8.1 S. 153) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ),
dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die Feststellung des kantonalen Gerichts, wonach den Akten nicht zu entnehmen sei, dass die Beschwerdegegnerin jemals angegeben hätte, der fällige Betrag werde dem Beschwerdeführer erlassen, vielmehr deren Forderung von Fr. 579.- ausgewiesen und das Mahnverfahren korrekt durchgeführt worden sei,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 31. Juli 2017
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder