Dismissal of Invalidity Insurance Appeal for Formal Defects
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual filed a complaint against the decision of the Cantonal Court of Freiburg regarding their invalidity insurance. The Swiss Federal Tribunal received their appeal on August 5, 2020, and corresponded with them about the required legal formalities for the appeal. However, the content of the individual's submissions did not meet the minimum requirements for a valid appeal as they failed to sufficiently explain any legal errors in the previous court's decision. Instead, their complaint mostly consisted of impermissible criticism without directly addressing the crucial considerations of the Cantonal Court. As a result, the Tribunal did not proceed with the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Invalidity Insurance Appeal for Formal Defects: The Swiss Federal Tribunal received their appeal on August 5, 2020, and corresponded with them about the required legal formalities for the appeal. However, the content of the individual's submissions did not meet the minimum requirements for a valid appeal as they failed to sufficiently explain any legal errors in the previous court's decision. Instead, their complaint mostly consisted of impermissible criticism without directly addressing the crucial considerations of the Cantonal Court. As a result, the Tribunal did not proceed with the appeal.
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KI-generiertThe appeal was not entertained (non-entrée en matière) based on this procedural provision.
The application for free legal aid was rejected based on this provision.
The court decided not to levy court fees due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_480/2020
Urteil vom 5. Oktober 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Stanger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Freiburg, Impasse de la Colline 1, 1762 Givisiez,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid
des Kantonsgerichts Freiburg vom 6. Juli 2020
(608 2020 23 und 608 2020 24).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 5. August 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg vom 6. Juli 2020,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 7. August 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in die Eingabe vom 13. August 2020 (Poststempel),
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60),
dass die Eingaben des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügen, da seinen Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass und inwiefern die Sachverhaltsfeststellung der Vorinstanz im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,
dass sich seine Vorbringen vielmehr im Wesentlichen in unzulässiger appellatorischer Kritik am angefochtenen Entscheid erschöpfen, indem er ohne Bezugnahme auf die entscheidwesentlichen Erwägungen des kantonalen Gerichts seine eigene Sichtweise wiedergibt ( BGE 138 I 171 E. 1.4 S. 176; 137 II 353 E. 5.1 S. 356),
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit des Prozesses abzuweisen ist ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 5. Oktober 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Stanger