Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_479/2022 KI-generiert

Disability Pension Termination Appeal Rejected for Formal Deficiencies

Geschäftsnummer 9C_479/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against the decision of the Cantonal Court of Lucerne, which upheld the decision of the IV-Stelle Luzern (Invalidity Insurance Office) to terminate his entitlement to a full disability pension as of March 2021. The IV-Stelle had determined that the individual no longer suffered from a disabling psychological condition and was once again capable of working. The Federal Supreme Court reviewed the appeal from October 14, 2022, but found that the complainant did not sufficiently address or contest the specific findings or reasoning of the lower court's decision, particularly regarding the assessment of his health and work capability. As a result, the court decided not to proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Disability Pension Termination Appeal Rejected for Formal Deficiencies: The IV-Stelle had determined that the individual no longer suffered from a disabling psychological condition and was once again capable of working. The Federal Supreme Court reviewed the appeal from October 14, 2022, but found that the complainant did not sufficiently address or contest the specific findings or reasoning of the lower court's decision, particularly regarding the assessment of his health and work capability. As a result, the court decided not to proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Überprüfung der Invalidenrente Rentenanspruch Feststellung der Erwerbsfähigkeit Rechtsfähigkeit Einstellung von Leistungen Neuanmeldung für Invalidenleistungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings due to non-compliance with formal requirements under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Applied to waive court costs due to circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_479/2022

Urteil vom 11. November 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern,

Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 16. September 2022 (5V 21 64).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. Oktober 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 16. September 2022,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 18. Oktober 2022 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass die Rechtsmitteleingabe unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss und darin in gedrängter Form anzugeben ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass gezielt und sachbezogen auf die Erwägungen, die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheides massgeblich sind, einzugehen und aufzuzeigen ist, aus welchem Grund die Vorinstanz im Einzelnen Bundesrecht verletzt haben soll ( BGE 142 III 364 E. 2.4; 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass die Vorinstanz nach Würdigung des medizinischen Dossiers festhält, die IV-Stelle habe zu Recht auf einen Wegfall des Anspruchs auf eine ganze Rente per März 2021 geschlossen, weil keine invalidisierende psychische Gesundheitsschädigung mehr gegeben und der Beschwerdeführer wieder arbeitsfähig sei (vgl. angefochtenes Urteil vom 16. September 2022 E. 8 und 9),

dass sich der Beschwerdeführer an keiner Stelle seiner Eingabe vom 14. Oktober 2022 mit den allgemeinen und fallbezogenen Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzt,

dass die Beschwerde den gesetzlichen Anforderungen auch deswegen offensichtlich nicht genügt, weil die vorinstanzliche Feststellung des Sachverhalts für das Bundesgericht grundsätzlich verbindlich ist und nur mit einer qualifizierten Begründung infrage gestellt werden kann (Art. 105 Abs. 1 und 2, Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 144 V 50 E. 4.1 und 4.2),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 11. November 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Traub