Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_477/2023 KI-generiert

Cost Sharing in Health Insurance Appeal Dismissed for Lack of Formal Legal Challenge

Geschäftsnummer 9C_477/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual and a health organization concerning the conditions of cost participation within the mandatory health care insurance framework. The individual, who is the appellant, filed a complaint against a non-admission decision by the Basel-Stadt Social Insurance Court dated June 29, 2023. The complaint centered on what the appellant viewed as incorrect qualitative and quantitative billing by the service provider, which affected the cost-sharing components. The Federal Tribunal's procedural evaluation indicates that the appeal lacked specific legal and factual arguments against the earlier court’s decision and did not sufficiently detail how the lower court's factual findings were erroneous or legally incorrect. Consequently, the appeal did not meet the minimum requirements to be considered, leading to its dismissal in the simplified procedure.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Cost Sharing in Health Insurance Appeal Dismissed for Lack of Formal Legal Challenge: The individual, who is the appellant, filed a complaint against a non-admission decision by the Basel-Stadt Social Insurance Court dated June 29, 2023. The complaint centered on what the appellant viewed as incorrect qualitative and quantitative billing by the service provider, which affected the cost-sharing components. The Federal Tribunal's procedural evaluation indicates that the appeal lacked specific legal and factual arguments against the earlier court’s decision and did not sufficiently detail how the lower court's factual findings were erroneous or legally incorrect. Consequently, the appeal did not meet the minimum requirements to be considered, leading to its dismissal in the simplified procedure.

Schlagwörter

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Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung) Krankenversicherungskosten Versicherer Kostenbeitrag Gesundheitsbezogene Angaben Fehlen materieller Voraussetzungen sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure due to formal deficiencies.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court waived the collection of court fees.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_477/2023

Urteil vom 10. Oktober 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

SWICA Gesundheitsorganisation, Rechtsdienst, Römerstrasse 38, 8400 Winterthur,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Juni 2023 (KV.2023.5).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 31. Juli 2023 (Poststempel) gegen das (Nichteintretens-) Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt vom 29. Juni 2023 (betreffend Kostenbeteiligung im Rahmen der obligatorische Krankenpflegeversicherung),

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 7. August 2023 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 9. August 2023 (Poststempel) eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensurteilen lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_230/2023 vom 3. April 2023 mit Hinweisen),

dass das kantonale Gericht in seinem Urteil mangels tauglichen Anfechtungsobjekts in Form einer Verfügung bzw. eines Einspracheentscheids der Beschwerdegegnerin auf die Eingabe des Beschwerdeführers nicht eingetreten ist,

dass der Beschwerdeführer sich letztinstanzlich damit begnügt, erneut die seines Erachtens in qualitativer und quantitativer Hinsicht fehlerhafte Abrechnung des Leistungserbringers respektive die darauf basierende Kostenbeteiligung zu beanstanden,

dass den Ausführungen mithin nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass die beiden Eingaben den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde demnach nicht genügen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. Oktober 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl