Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantive Requirements
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA plaintiff filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Social Insurance Court of the Canton of Aargau, which had been issued on July 13, 2020. The case pertains to matters regarding disability insurance. The plaintiff's complaint, submitted on July 27, 2020, failed to meet the legal requirements stipulated by law as it did not sufficiently address the reasons for the dismissal by the lower court or specify which regulations had been allegedly violated. Despite being informed about the necessary formalities for filing an appeal and the possibility to improve the complaint within the legal time frame, no such improvement was submitted. The plaintiff, who acted without legal assistance, did not detail how the prior decision violated any legal provisions, leading to the Swiss Federal Tribunal considering the case in a simplified procedure.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Failure to Meet Substantive Requirements: The case pertains to matters regarding disability insurance. The plaintiff's complaint, submitted on July 27, 2020, failed to meet the legal requirements stipulated by law as it did not sufficiently address the reasons for the dismissal by the lower court or specify which regulations had been allegedly violated. Despite being informed about the necessary formalities for filing an appeal and the possibility to improve the complaint within the legal time frame, no such improvement was submitted. The plaintiff, who acted without legal assistance, did not detail how the prior decision violated any legal provisions, leading to the Swiss Federal Tribunal considering the case in a simplified procedure.
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KI-generiertThe appeal was not adjudicated upon (no entry into the merits) due to non-compliance with formal requirements, as cited in order 1.
Used in order 2 to waive the levying of court costs due to the circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_474/2020
Urteil vom 13. Oktober 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Nünlist.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
IV-Stelle des Kantons Aargau, Bahnhofplatz 3C, 5000 Aarau,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Invalidenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 13. Juli 2020 (VBE.2020.279).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 27. Juli 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 13. Juli 2020,
in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 3. August 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass dies bei der Anfechtung eines Nichteintretensentscheids u.a. in erster Linie ein konkretes Auseinandersetzen mit den von der Vorinstanz angeführten Nichteintretensgründen voraussetzt (vgl. BGE 123 V 335 ),
dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,
dass die Eingabe vom 27. Juli 2020 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da der Beschwerdeführer nicht näher darlegt, welche Vorschriften die Vorinstanz mit ihrem Nichteintretensentscheid verletzt haben soll,
dass eine Verbesserung innert der Rechtsmittelfrist nicht eingereicht worden ist,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass der Versicherte grundsätzlich kostenpflichtig ist, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
dass damit über eine allfällig beantragte unentgeltliche Rechtspflege nicht entschieden werden muss,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 13. Oktober 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Nünlist