Federal Supreme Court Decision on Challenging Provisional Suspension of Supplementary Benefits
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by an individual against a decision by the Nidwalden Administrative Court, which upheld a temporary suspension of supplemental benefits to Old Age and Survivors Insurance/Disability Insurance (AHV/IV) by the Nidwalden Compensation Office. The suspension was initially enforced on January 27, 2022, and the appeal to the administrative court was dismissed on September 6, 2022. The appellant challenged this decision further, but the Swiss Federal Tribunal determined whether the appeal was admissible under specific legal conditions, as it related to an interim measure that typically does not result in irreparable harm. The appellant did not adequately demonstrate the constitutional rights violations to justify the appeal, leading to the decision not to proceed with the case. No court costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 98 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 106 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG; Federal Supreme Court Decision on Challenging Provisional Suspension of Supplementary Benefits: The suspension was initially enforced on January 27, 2022, and the appeal to the administrative court was dismissed on September 6, 2022. The appellant challenged this decision further, but the Swiss Federal Tribunal determined whether the appeal was admissible under specific legal conditions, as it related to an interim measure that typically does not result in irreparable harm. The appellant did not adequately demonstrate the constitutional rights violations to justify the appeal, leading to the decision not to proceed with the case. No court costs were imposed.
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KI-generiertUsed to rule that the appeal is not to be entertained in the simplified procedure because the admissibility requirements were not met.
Used to rule that court costs are waived due to the circumstances.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_471/2022
Urteil vom 14. November 2022
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Stanger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse Nidwalden,
Stansstaderstrasse 88, 6370 Stans,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts Nidwalden vom 6. September 2022 (SV 22 8).
Nach Einsicht
in die Verfügung der Ausgleichskasse Nidwalden vom 27. Januar 2022, mit der die Ergänzungsleistungen per 31. Januar 2022 vorsorglich eingestellt wurden,
in den Entscheid des Verwaltungsgerichts Nidwalden vom 6. September 2022, mit dem es die dagegen erhobene Beschwerde abwies,
in die Beschwerde des A.________ vom 11. Oktober 2022 (Poststempel),
in die weitere Eingabe vom 14. Oktober 2022,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 mit Hinweis),
dass es sich beim angefochtenen Entscheid um einen Zwischenentscheid über eine vorsorgliche Massnahme handelt,
dass die Beschwerde somit nur unter der Voraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG zulässig ist, dass heisst dann, wenn der vorinstanzliche Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann,
dass der Beschwerdeführer mit keinem Wort darlegt, inwiefern die Eintretensvoraussetzung von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG erfüllt sein sollen, und im Übrigen darauf hinzuweisen ist, dass der blosse vorläufige Entzug finanzieller Leistungen in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Rechtssinne zur Folge hat (Urteil 9C_45/2010 vom 12. April 2010 E. 1.2, in: SVR 2011 IV Nr. 12 S. 32),
dass zudem mit Beschwerde gegen Entscheide über vorsorgliche Massnahmen nur die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann ( Art. 98 BGG ),
dass das Bundesgericht die Verletzung verfassungsmässiger Rechte nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 143 I 1 E. 1.4 ; 136 I 49 E. 1.4.1), andernfalls auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (JOHANNA DORMANN, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 15 f. u. 20 zu Art. 106 BGG ),
dass die Vorbringen des Beschwerdeführers zur Verletzung des Anspruchs auf rechtliches Gehör diesen Anforderungen nicht genügen,
dass damit nicht hinreichend dargelegt ist, inwiefern durch die vorinstanzliche Bestätigung der vorsorglichen Massnahme verfassungsmässige Rechte verletzt sein sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht Nidwalden, Sozialversicherungsabteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 14. November 2022
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Stanger