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9C_47/2020 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Old-Age Insurance Appeal on Procedural Grounds

Geschäftsnummer 9C_47/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual complainant and the Lucerne Compensation Office regarding old-age and survivors' insurance. The complainant argued that the compensation office had not been paying child allowances since January 2018, did not respond to her correspondence, and had reported to the Child and Adult Protection Authority while charging excessively high contributions. The previous ruling by the Lucerne Cantonal Court noted that the complainant's initial appeal did not clearly indicate an intention to file a complaint, leading to a deadline for clarification and possible amendment, which was not met adequately or timely. As a result, the complaint was not admitted by the lower court, prompting the complainant to take the matter to the Swiss Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 61 lit. b ATSG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Old-Age Insurance Appeal on Procedural Grounds: The complainant argued that the compensation office had not been paying child allowances since January 2018, did not respond to her correspondence, and had reported to the Child and Adult Protection Authority while charging excessively high contributions. The previous ruling by the Lucerne Cantonal Court noted that the complainant's initial appeal did not clearly indicate an intention to file a complaint, leading to a deadline for clarification and possible amendment, which was not met adequately or timely. As a result, the complaint was not admitted by the lower court, prompting the complainant to take the matter to the Swiss Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung (Prozessvoraussetzungen) Altersversicherung Kindeswohlgefährdung Hinterlassenenversicherung Verwaltungsbeschwerde Prozessvoraussetzung Begründung in der Sache

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to rule that the appeal shall not be entertained in simplified procedure because it did not meet the minimum content requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to order that no court fees shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_47/2020

Urteil vom 25. Februar 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin N. Möckli.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse Luzern,

Würzenbachstrasse 8, 6006 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung

(Prozessvoraussetzungen),

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 9. Dezember 2019 (5V 19 369).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 17. Januar 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 9. Dezember 2019,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Vorinstanz erwog, aus der Eingabe der Beschwerdeführerin vom 3. November 2019 gehe ein Beschwerdewille nicht klar hervor, weshalb ihr Frist bis zum 20. November 2019 angesetzt worden sei, sich hierzu zu erklären, gegebenenfalls auch zur Verbesserung der Beschwerde,

dass gemäss dem angefochtenen Entscheid die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 27. November 2019 verspätet erfolgte und auch der verlangten Verbesserung nicht entspreche, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht eingetreten werde,

dass die Beschwerdeführerin rügt, dass die Beschwerdegegnerin seit Januar 2018 keine Kinderzulagen zahle, nicht auf ihre Briefe reagiere, eine Meldung bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde eingereicht habe und deren Beiträge viel zu hoch seien,

dass die Beschwerdeführerin damit nicht aufzeigt, inwiefern der vorinstanzliche Nichteintretensentscheid mit Blick auf Art. 61 lit. b ATSG gegen Bundesrecht verstösst,

dass die Beschwerde daher den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. Februar 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Möckli