Failure to Substantiate Appeal Grounds Leads to Dismissal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between an individual (the appellant) and a health insurance company (the respondent) concerning a decision by the Insurance Court of the Canton of St. Gallen. The appellant filed a complaint against a decision, dated June 5, 2020, which determined not to proceed with an appeal against an opposition decision made by the health insurance company on July 25, 2019. The insurance company had voluntarily reconsidered and revoked its opposition decision, rendering the appeal proceedings moot. Subsequently, the appellant's complaint was not admitted by the Federal Tribunal due to failure to address the reasons for the non-admission provided by the lower court. Additionally, the request for legal aid was denied as there was no valid appeal, although the court decided not to impose court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Failure to Substantiate Appeal Grounds Leads to Dismissal: Gallen. The appellant filed a complaint against a decision, dated June 5, 2020, which determined not to proceed with an appeal against an opposition decision made by the health insurance company on July 25, 2019. The insurance company had voluntarily reconsidered and revoked its opposition decision, rendering the appeal proceedings moot. Subsequently, the appellant's complaint was not admitted by the Federal Tribunal due to failure to address the reasons for the non-admission provided by the lower court. Additionally, the request for legal aid was denied as there was no valid appeal, although the court decided not to impose court costs.
Schlagwörter
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KI-generiertThe appeal was dismissed in the simplified procedure because the requirements for submission were not met.
The request for free legal aid was rejected because the appeal was inadmissible.
The court decided not to charge court fees, citing the exception provided for in this article.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_465/2020
Urteil vom 28. August 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiber Williner.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Juni 2020 (KV 2019/18).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 16. Juli 2020 (Poststempel) gegen den Nichteintretensentscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 5. Juni 2020 und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass dies bei der Anfechtung eines Nichteintretensentscheids ein konkretes Auseinandersetzen mit den von der Vorinstanz angeführten Nichteintretensgründen voraussetzt (vgl. BGE 123 V 355 ),
dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid auf die gegen den Einspracheentscheid der Philos Krankenversicherung vom 25. Juli 2019 erhobene Beschwerde mit der Begründung nicht eingetreten ist, diese habe ihren Einspracheentscheid wiedererwägungsweise aufgehoben, weshalb das Verfahren gegenstandslos geworden und daher abzuschreiben sei,
dass sich der Beschwerdeführer nur materiell mit der Sache befasst und in keiner Weise darlegt, weshalb das kantonale Gericht auf seine Beschwerde hätte eintreten sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ),
dass indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ausnahmsweise auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet werden kann,
dass mit dem Urteil das Gesuch um aufschiebende Wirkung der Beschwerde gegenstandslos wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 28. August 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Der Gerichtsschreiber: Williner