Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_461/2017 KI-generiert

Rejection of Health Insurance Appeal Due to Insufficient Substantiation of Constitutional Claims

Geschäftsnummer 9C_461/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involved a complaint against a decision made by the Insurance Court of a canton regarding health insurance matters. The complainant contested the court's ruling from May 24, 2017, arguing violations of constitutional rights and inadequate fact-finding. However, the Federal Tribunal determined that the complainant failed to adequately address the reasoning of the lower court or demonstrate how the court's findings constituted legal violations. Consequently, the Federal Tribunal did not admit the complaint and declined the request for legal aid, stating that there would be no court costs incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz; Rejection of Health Insurance Appeal Due to Insufficient Substantiation of Constitutional Claims: The complainant contested the court's ruling from May 24, 2017, arguing violations of constitutional rights and inadequate fact-finding. However, the Federal Tribunal determined that the complainant failed to adequately address the reasoning of the lower court or demonstrate how the court's findings constituted legal violations. Consequently, the Federal Tribunal did not admit the complaint and declined the request for legal aid, stating that there would be no court costs incurred.

Schlagwörter

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Krankenversicherung verfassungsmässige Anforderung Gesundheitsbezogene Angaben Verletzung von Verfahrensrechten Recht auf Gesundheit unentgeltliche Rechtspflege

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained (non-admission) due to insufficient substantiation, as per this procedural rule.

Art. 64 BGG

Used to dismiss the application for legal aid because the appeal itself was not admissible.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the circumstances, given the lack of an admissible appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_461/2017

Urteil vom 14. Juli 2017

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

CSS Kranken-Versicherung AG, Tribschenstrasse 21, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. Mai 2017.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 22. Juni 2017 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Solothurn vom 24. Mai 2017,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften inwiefern von der Vorinstanz verletzt worden sein sollen ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287), wobei in Bezug auf die Verletzung von Grundrechten erhöhte Anforderungen an die Begründungspflicht bestehen ( Art. 106 Abs. 2 BGG ; BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53),

dass die Vorinstanz insbesondere in E. 3 und 4 des angefochtenen Entscheids dargelegt hat, weshalb sie das bei ihr eingereichte Rechtsmittel abgewiesen und auf eine vorgängige Sistierung des Verfahrens verzichtet hat,

dass der Beschwerdeführer zwar verfassungsmässige Rechte (Willkürverbot, Rechtsgleichheit, Verfahrensgarantien) anruft und eine ungenügende Sachverhaltsabklärung rügt, dabei indessen mit keinem Wort auf die vorinstanzlichen Erwägungen eingeht resp. darauf Bezug nimmt,

dass den Vorbringen des Beschwerdeführers somit auch nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG auf einer Rechtsverletzung beruhen oder qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich: BGE 135 II 145 E. 8.1 S. 153; Urteil 9C_607/2012 vom 17. April 2013 E. 5.2) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ), indessen umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Solothurn und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 14. Juli 2017

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Dormann