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9C_458/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed for Failure to Address Cantonal Court Reasoning in Tax Dispute

Geschäftsnummer 9C_458/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal lodged by an individual against decisions made by the Tax Court of the Canton of Freiburg concerning state and municipal taxes of Freiburg and direct federal taxes for the 2021 tax period. The appellant challenged the decision of the cantonal tax administration on March 27, 2023, regarding the direct federal and cantonal taxes, specifically questioning the exclusion of the imputed rental value of a self-occupied property and requesting free legal assistance. The previous court had dismissed the appellant's legal remedies and the request for free legal assistance, citing the lack of prospects for the appeal. The appellant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, presenting broad criticisms of the tax system without addressing the specific reasons for the lower court's denial of free legal assistance.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Appeal Dismissed for Failure to Address Cantonal Court Reasoning in Tax Dispute: The appellant challenged the decision of the cantonal tax administration on March 27, 2023, regarding the direct federal and cantonal taxes, specifically questioning the exclusion of the imputed rental value of a self-occupied property and requesting free legal assistance. The previous court had dismissed the appellant's legal remedies and the request for free legal assistance, citing the lack of prospects for the appeal. The appellant brought the matter to the Swiss Federal Tribunal, presenting broad criticisms of the tax system without addressing the specific reasons for the lower court's denial of free legal assistance.

Schlagwörter

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Gemeindesteuern direkte Steuer Steuerverfahren Prozessrecht gesetzliche Voraussetzung Liegenschaftssteuer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained by the Federal Tribunal in simplified procedure because it demonstrably failed to meet the legal requirements.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

The President waived the collection of court fees under consideration of the circumstances, rendering the request for free legal aid moot.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_458/2023

Urteil vom 26. Juli 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiber Traub.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kantonale Steuerverwaltung Freiburg, Rue Joseph-Piller 13, 1700 Freiburg,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Freiburg und direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2021,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Steuergerichtshof, vom 20. Juni 2023 (604 2023 45+46+47).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 14. Juli 2023 gegen das Urteil des Kantonsgerichts Freiburg, Steuergerichtshof, vom 20. Juni 2023 und das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung,

in Erwägung,

dass die Rechtsmitteleingabe unter anderem die Begehren und deren Begründung enthalten muss und darin in gedrängter Form anzugeben ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ),

dass somit auf die Erwägungen im angefochtenen Entscheid einzugehen und aufzuzeigen ist, aus welchem Grund die Vorinstanz im Einzelnen Bundesrecht verletzt haben soll ( BGE 134 V 53 E. 3.3; 133 IV 286 E. 1.4),

dass der Beschwerdeführer mit Beschwerden gegen den Einspracheentscheid der Steuerverwaltung des Kantons Freiburg vom 27. März 2023 betreffend direkte Bundessteuer und Kantonssteuer (Steuerperiode 2021) an den Steuergerichtshof des Kantons Freiburg gelangte und sinngemäss die Nichtberücksichtigung des Eigenmietwerts hinsichtlich der selbstbewohnten Liegenschaft und die unentgeltliche Rechtspflege beantragte,

dass die Vorinstanz die Rechtsmittel des Beschwerdeführers und auch das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies (Urteil vom 20. Juni 2023),

dass der Beschwerdeführer, soweit er sich auf den Gegenstand des angefochtenen Urteils bezieht, im Wesentlichen pauschale, nicht sachbezogene Kritik an der gesetzlichen Ausgestaltung des Steuer (tarif) systems u.a. im Verhältnis zwischen Liegenschaftseigentümern und Mietern äussert, ohne den nach Art. 42 BGG nötigen Bezug zu den vorinstanzlichen Entscheidungsgründen herzustellen,

dass sich die Beschwerde auch nicht mit den Gründen auseinandersetzt, aus denen die Vorinstanz die unentgeltliche Rechtspflege ablehnte (Aussichtslosigkeit des Rechtsmittels),

dass die Beschwerde an das Bundesgericht somit den gesetzlichen Anforderungen offensichtlich nicht genügt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass der Beschwerdeführer grundsätzlich kostenpflichtig ist, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, Steuergerichtshof, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 26. Juli 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Der Gerichtsschreiber: Traub