Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_458/2007 KI-generiert

Dismissal of Invalidity Pension Appeal for Insufficient Federal Argumentation

Geschäftsnummer 9C_458/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case presented involves a complaint related to disability insurance, where a claimant challenged a decision made by the social insurance court of a Swiss canton regarding her entitlement to a disability pension. The claimant contended that the court's findings and conclusions were incorrect, particularly in relation to her ability to work and the assessment of her disability status following the birth of her twins. However, the complaint failed to meet the necessary requirements for sufficient reasoning and specificity, leading to a decision not to consider the case further. The court noted that the claimant's arguments did not adequately address key factual determinations made by the lower court or demonstrate how these determinations constituted a violation of federal law. Consequently, the court ordered the claimant to bear the legal costs incurred.

Legislator-Regeste

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Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 105 Abs. 2 BGG, Art. 28 IVG, Art. 16 ATSG; Dismissal of Invalidity Pension Appeal for Insufficient Federal Argumentation: The claimant contended that the court's findings and conclusions were incorrect, particularly in relation to her ability to work and the assessment of her disability status following the birth of her twins. However, the complaint failed to meet the necessary requirements for sufficient reasoning and specificity, leading to a decision not to consider the case further. The court noted that the claimant's arguments did not adequately address key factual determinations made by the lower court or demonstrate how these determinations constituted a violation of federal law. Consequently, the court ordered the claimant to bear the legal costs incurred.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit administrative Entlassung materielle Begründung Fehlen materieller Voraussetzungen Handlungsfähigkeit Verfassungswidrigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used as the procedural basis for the decision not to enter upon the appeal due to insufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Cited in the dispositive for ordering the appellant to bear the court costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_458/2007

Urteil vom 29. August 2007

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Nussbaumer.

Parteien

M.________,

Beschwerdeführerin, vertreten durch Beratungsstelle

für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons St. Gallen, Brauerstrasse 54, 9016 St. Gallen, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom

31. Mai 2007.

Das Präsidium der II. sozialrechtlichen Abteilung hat nach Einsicht

in die von M.________ am 9. Juli 2007 erhobene Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 31. Mai 2007 betreffend IV-Rente,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeschrift gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG die Begehren und die Begründung zu enthalten hat; im Rahmen der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ),

dass die Vorbringen sachbezogen sein müssen, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (zum alten Recht: BGE 123 V 335 E. 1a S. 336 mit Hinweisen; vgl. BGE 131 II 449 E. 1.3 S. 452),

dass das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht eintritt, wenn eine Eingabe diesen Anforderungen offensichtlich nicht genügt ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die Beschwerdeschrift vom 9. Juli 2007 den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da sie zwar einen rechtsgenüglichen Antrag enthält, den Ausführungen jedoch nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend sein sollen oder die Verneinung des Anspruchs auf eine Invalidenrente ( Art. 28 IVG , Art. 16 ATSG ) Bundesrecht verletzen sollte ( Art. 95 lit. a BGG ),

dass sich die Beschwerde namentlich nicht mit der vorinstanzlichen Feststellung, die Versicherte wäre angesichts der im Dezember 2002 erfolgten Geburt der Zwillinge auch als Gesunde bis zur Einschulung der Kinder im August 2009 nicht erwerbstätig, und der daraus gezogenen rechtlichen Schlussfolgerung auseinandersetzt, wonach die Invalidität bis zu dem für die Beurteilung massgebenden Zeitpunkt der Verwaltungsverfügung (hier: 13. November 2006) nach dem Betätigungsvergleich zu ermitteln ist,

dass in der Beschwerde auch nicht dargelegt wird, inwiefern die vorinstanzliche Feststellung, gestützt auf die medizinischen Unterlagen, namentlich das Gutachten der MEDAS vom 3. Juli 2006, sei die Versicherte im Bereich der Hausarbeit zu 70% arbeitsfähig, offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 105 Abs. 2 BGG sein sollte,

dass die Rechtsschrift demgemäss keine sachbezogene - und damit hinreichende - Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG enthält, weshalb darauf nicht eingetreten werden kann ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),

dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

in Anwendung von Art. 65 sowie Art. 66 Abs. 1 BGG und im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

erkannt:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Sind sind durch den geleisteten Kostenvorschuss von Fr. 500.- gedeckt; der Differenzbetrag von Fr. 300.- wird zurückerstattet.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 29. August 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

i.V.