Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_453/2022 KI-generiert

Federal Supreme Court Refusal to Entertain Appeal Regarding Supplementary Benefits Non-Entry Decision

Geschäftsnummer 9C_453/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A complainant filed an appeal to the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern regarding supplementary benefits to the AHV/IV (Swiss Old Age and Survivors/Disability Insurance). The administrative court had not proceeded with the complainant's request for immediate payment of supplementary benefits for the month of August 2022 due to the lack of a mandatory contestable object, since no decision on an objection had been made at that time. The complainant further argued before the Federal Tribunal, but the appeal did not meet the necessary content requirements to establish a valid federal law violation. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG; Federal Supreme Court Refusal to Entertain Appeal Regarding Supplementary Benefits Non-Entry Decision: The administrative court had not proceeded with the complainant's request for immediate payment of supplementary benefits for the month of August 2022 due to the lack of a mandatory contestable object, since no decision on an objection had been made at that time. The complainant further argued before the Federal Tribunal, but the appeal did not meet the necessary content requirements to establish a valid federal law violation. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the complaint.

Schlagwörter

KI-generiert
Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) fehlende Dringlichkeit Vorentscheid Ergänzungsleistung Fehlen materieller Voraussetzungen ungenügende Rechtsschrift Revisionsgrund

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was dismissed as inadmissible following the simplified procedure because the statement of grounds did not meet the minimum requirements.

Art. 64 Abs. 1 BGG

Legal aid application is dismissed because no valid appeal exists.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG

The appellant is ordered to bear the court costs because the appeal was not admitted.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (4)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_453/2022

Urteil vom 2. November 2022

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Fleischanderl.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Bern, Abteilung Ergänzungsleistungen,

Chutzenstrasse 10, 3007 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. September 2022

(200 22 526 EL).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 26. September 2022 (Poststempel) gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 21. September 2022,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensurteilen lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_334/2021 vom 30. Juni 2021 mit Hinweisen),

dass das kantonale Gericht mit dem angefochtenen Urteil auf die Eingabe des Beschwerdeführers vom 8. September 2022 (betreffend [unverzüglicher] Auszahlung von Ergänzungsleistungen für den Monat August 2022) mangels zwingend erforderlichen Anfechtungsobjekts nicht eingetreten ist, da sich die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 7. September 2022 zur entsprechenden Sache geäussert habe und diesbezüglich noch kein Einspracheentscheid vorliege,

dass sich - so die Vorinstanz im Weiteren - die Weiterleitung der Eingabe an die Beschwerdegegnerin erübrige, habe der Beschwerdeführer doch am 12. September 2022 Einsprache gegen die Verfügung vom 7. September 2022 erhoben,

dass der Beschwerdeführer sich vor dem Bundesgericht nicht klar zu den Gründen äussert, die zum Nichteintretensurteil geführt haben, sondern sich im Wesentlichen darauf beschränkt, auf den "einstweiligen" Charakter der von ihm vorinstanzlich geforderten Anordnung hinzuweisen,

dass die Eingabe den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde demnach nicht genügt und darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,

dass, sollte der Hinweis des Beschwerdeführers auf seine "finanzielle Bedrängnis" als Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu verstehen sein, eine solche infolge Fehlens einer gültigen Beschwerde ausscheidet ( Art. 64 Abs. 1 BGG ),

dass der Beschwerdeführer daher nach Art. 66 Abs. 1 Satz 1 und Abs. 3 BGG kostenpflichtig wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 2. November 2022

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl