Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_452/2008 KI-generiert

Appeal Dismissed for Lack of Substantiation and Formal Defects in Health Insurance Obligation Challenge

Geschäftsnummer 9C_452/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint against a decision by the administrative court of a Swiss canton regarding health insurance obligations. The complainant submitted an appeal claiming that the decision violated their rights, specifically referencing their "right to freedom." However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal standards for a sufficient complaint, as it lacked necessary reasoning and did not engage with key considerations from the lower court's ruling. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal and waived court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 in fine BGG; Appeal Dismissed for Lack of Substantiation and Formal Defects in Health Insurance Obligation Challenge: The complainant submitted an appeal claiming that the decision violated their rights, specifically referencing their "right to freedom." However, the Federal Tribunal found that the appeal did not meet the necessary legal standards for a sufficient complaint, as it lacked necessary reasoning and did not engage with key considerations from the lower court's ruling. Consequently, the Federal Tribunal decided not to proceed with the appeal and waived court costs.

Schlagwörter

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Krankenversicherung ungenügende Substantiierung von Grundrechtsverletzungen Anfechtung von Verwaltungsverfügungen Fehlen materieller Voraussetzungen Recht auf Gesundheit sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted in the simplified procedure because the submissions did not meet the minimum requirements for substantiation.

Art. 66 Abs. 1 in fine BGG

The court waived the collection of court fees.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_452/2008

Urteil vom 18. Juli 2008

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Ettlin.

Parteien

M.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Visana, Weltpoststrasse 19, Postfach, 3015 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 29. April 2008.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 28. Mai 2008 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichtes des Kantons Zug vom 29. April 2008,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 29. Mai 2008 an M.________, wonach seine Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheint und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich ist,

in die daraufhin dem Bundesgericht am 31. Mai 2008 (Poststempel) eingereichte Eingabe des M.________, welche nunmehr den Antrag auf "Entlassung aus dem Krankenkassen-Obligatorium" enthält, ohne sich sonst vom Wortlaut der Beschwerde vom 28. Mai 2008 zu unterscheiden,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass das Bundesgericht die Verletzung von Grundrechten nur insofern prüft, als eine solche Rüge in der Beschwerde vorgebracht und begründet worden ist ( Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass die Eingaben des Beschwerdeführers - namentlich die Rüge, der angefochtene Entscheid verletze das "Recht auf Freiheit" - klarerweise weder den gesetzlichen Mindestanforderungen an eine hinreichende Beschwerdebegründung noch der für Verfassungsrügen erforderlichen erhöhten Substanziierung genügen, und diesen auch nicht ansatzweise eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den entscheidwesentlichen Erwägungen der Vorinstanz zu entnehmen ist,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 in fine BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. Juli 2008

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Ettlin