Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_45/2016 KI-generiert

Social Services Entity v. Cantonal Court (Supplementary Benefits Appeal Inadmissibility)

Geschäftsnummer 9C_45/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed by a political municipality against the compensation office regarding a decision on supplementary benefits related to old-age and disability insurance. The municipal authority challenged a ruling made by the administrative court that had partially upheld its complaint and sent the matter back to the compensation office for further clarification and reconsideration. Ultimately, the tribunal determined that the requirements for the complaint's admissibility were not met, concluding that the appealed interim decision did not cause irreparable harm and therefore did not qualify for legal challenge. Consequently, the tribunal declined to entertain the complaint and assigned court costs to the complainant.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 93 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; Social Services Entity v. Cantonal Court (Supplementary Benefits Appeal Inadmissibility): The municipal authority challenged a ruling made by the administrative court that had partially upheld its complaint and sent the matter back to the compensation office for further clarification and reconsideration. Ultimately, the tribunal determined that the requirements for the complaint's admissibility were not met, concluding that the appealed interim decision did not cause irreparable harm and therefore did not qualify for legal challenge. Consequently, the tribunal declined to entertain the complaint and assigned court costs to the complainant.

Schlagwörter

KI-generiert
Ergänzungsleistung zur AHV/IV anfechtbarer Zwischenentscheid Sozialamt Ergänzungsleistung Sozialversicherungsverfahren Einstellung der Sozialhilfe Leitverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed under the simplified procedure applicable to obviously inadmissible appeals.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant because the appeal was not entertained.

Art. 93 Abs. 1 BGG

Cited in the reasoning to establish that the prior decision was an interlocutory decision whose appealability was being examined against the criteria of this article.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_45/2016

Urteil vom 1. Februar 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Verfahrensbeteiligte

Politische Gemeinde Sirnach,

handelnd durch Soziale Dienste der Politischen Gemeinde Sirnach, und diese vertreten durch Rechtsagent Edwin Bigger,

Verfahrensbeteiligte

Beschwerdeführerin,

gegen

Ausgleichskasse des Kantons Thurgau, Rechts- und Einsprachedienst,

St. Gallerstrasse 11, 8500 Frauenfeld,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau

vom 25. November 2015.

Nach Einsicht

in den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 25. November 2015 und die Beschwerde vom 15. Januar 2016,

in Erwägung,

dass das kantonale Gericht die Beschwerde der Politischen Gemeinde Sirnach mit dem angefochtenen Entscheid teilweise gutgeheissen und die Sache unter Aufhebung des Einspracheentscheids zu ergänzenden Abklärungen und neuer Entscheidung an die Ausgleichskasse zurückgewiesen hat,

dass es sich bei diesem Entscheid um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 Abs. 1 BGG handelt, gegen welchen die Beschwerde nur zulässig ist, wenn er einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann (lit. a) oder wenn die Gutheissung der Beschwerde sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde (lit. b),

dass nicht ersichtlich ist, inwiefern mit einem Endurteil ein weitläufiges Beweisverfahren vermieden werden könnte, hat das Verwaltungsgericht doch kein umfangreiches Beweisverfahren angeordnet, weshalb für die Anfechtbarkeit des Zwischenentscheids vom 25. November 2015 ein irreparabler Nachteil gegeben sein müsste,

dass ein Rückweisungsentscheid, mit dem eine Sache zu neuer Abklärung und Entscheidung an die Vorinstanz zurückgewiesen wird, in der Regel keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirkt, führt er doch bloss zu einer Verlängerung des Verfahrens, die dieses Kriterium nicht erfüllt ( BGE 133 V 477 E. 5.2.2 S. 483), was die Beschwerdeführerin zu übersehen scheint,

dass die Eintretensvoraussetzungen damit nicht erfüllt sind,

dass die Gerichtskosten dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind, auf deren Rechtsmittel nicht einzutreten ist ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),

dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb sie im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG erledigt wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 1. Februar 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Der Gerichtsschreiber: Widmer