Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_439/2019 KI-generiert

Insured's Appeal Regarding E-Bike Funding Denial Non-Suited Due to Formal Defects

Geschäftsnummer 9C_439/2019
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual against a decision by the Social Insurance Court of the Canton of Bern related to the denial of coverage for an electronic bikeboard, valued at CHF 5,095, under invalidity insurance. The appellant failed to meet the formal requirements for the appeal, as the submitted document did not include a valid legal request or adequately demonstrate how the previous decision violated the law. Furthermore, despite supplying a medical certificate suggesting an inability to provide a detailed written argument, the appellant did not explain why no effort was made during the entire appeal period to submit even a minimally justified complaint, personally or through assistance. As a result, the Swiss Federal Tribunal did not proceed with the appeal.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Insured's Appeal Regarding E-Bike Funding Denial Non-Suited Due to Formal Defects: The appellant failed to meet the formal requirements for the appeal, as the submitted document did not include a valid legal request or adequately demonstrate how the previous decision violated the law. Furthermore, despite supplying a medical certificate suggesting an inability to provide a detailed written argument, the appellant did not explain why no effort was made during the entire appeal period to submit even a minimally justified complaint, personally or through assistance. As a result, the Swiss Federal Tribunal did not proceed with the appeal.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Fehlen materieller Voraussetzungen formeller Mangel Beschwerdelegitimation Untätigkeitsklage Sachgewährleistung Leistungsfreiheit des Versicherers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted to proceedings under the simplified procedure because the submission did not meet the minimum content requirements.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The Tribunal decided to waive the collection of court costs due to the circumstances.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_439/2019

Urteil vom 19. Juli 2019

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Bern,

Scheibenstrasse 70, 3014 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid

des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern

vom 9. Mai 2019 (200.19.197 IV).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 21. Juni 2019 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 9. Mai 2019 (200.19.197 IV betreffend elektronisches Bikeboard "Freemotion" für Fr. 5'095.-),

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 134 V 53 E. 3.3 S. 60und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass die Eingabe des Versicherten vom 21. Juni 2019 diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da sie keinen rechtsgenüglichen Antrag enthält und den Ausführungen nicht ansatzweise entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass, soweit der Beschwerdeführer unter Beilage eines ärztlichen Attests seines Hausarztes geltend macht, aus gesundheitlichen Gründen sei er nicht in der Lage, eine schriftliche Begründung einzureichen, er weder darlegt noch ersichtlich ist, weshalb es ihm während der gesamten Rechtsmittelfrist objektiv nicht möglich gewesen sein soll, selber oder durch eine Drittperson eine Beschwerde zumindest mit minimaler Begründung einzureichen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 19. Juli 2019

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Die Gerichtsschreiberin: Stanger