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9C_438/2007 KI-generiert

Claimant v. Swiss Invalidity Insurance (Invalidity Pension Degree Assessment)

Geschäftsnummer 9C_438/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Abgewiesen (Dismissed)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a woman born in 1957 who appealed against a decision made by the disability insurance office, which granted her a partial disability pension of 50% due to her health issues. Following her appeal, the cantonal insurance court upheld the earlier decision, rejecting her claim for a full disability pension despite her submission of additional psychiatric reports indicating significant mental health challenges. The court found that there was no substantial evidence to alter the initial assessment of her work capacity. The woman sought legal assistance to cover her litigation costs, which was approved on the basis of her financial situation.

Legislator-Regeste

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Art. 28 Abs. 1 IVG, Art. 16 ATSG, Art. 95 lit. a BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 64 Abs. 4 BGG; Claimant v. Swiss Invalidity Insurance (Invalidity Pension Degree Assessment): Following her appeal, the cantonal insurance court upheld the earlier decision, rejecting her claim for a full disability pension despite her submission of additional psychiatric reports indicating significant mental health challenges. The court found that there was no substantial evidence to alter the initial assessment of her work capacity. The woman sought legal assistance to cover her litigation costs, which was approved on the basis of her financial situation.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Ruhegehalt wegen Dienstunfähigkeit halbe Rente Bemessung der Arbeitsunfähigkeit Krankenversicherung sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit psychische Beeinträchtigungen

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 28 Abs. 1 IVG
dass das kantonale Versicherungsgericht die Bestimmungen und Grundsätze über den Umfang des Rentenanspruchs ( Art. 28 Abs. 1 IVG ), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode ( Art.
Art. 16 ATSG
1 IVG ), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode ( Art. 16 ATSG ), die Bedeutung der ärztlichen Auskünfte für die Belange der Invaliditätsschätzung ( BGE 115 V 133 E.
Art. 95 lit. a BGG
Cited in conjunction with Art. 97 Abs. 1 BGG to define the scope of review regarding factual findings in connection with a potential violation of federal law.
Art. 97 Abs. 1 BGG
Cited as the standard for reviewing factual findings of the lower court, stating they are binding unless obviously incorrect or based on a violation of federal law.
Art. 64 Abs. 1 BGG
The basis for granting the appealing party free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege).
Art. 64 Abs. 4 BGG
Cited to remind the beneficiary of their future obligation to reimburse court costs, which is a condition related to the granted free legal aid.
Art. 66 al. 1 LTF
This article determines the imposition of court costs on the appellant when the appeal is dismissed. (Note: LTF is used as synonymous with BGG in the context of the final ruling imposing costs, although BGG is cited elsewhere. Given this is the cost imposition article, it falls under the procedural category even if the preceding text used BGG.)

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 64 Abs. 4 BGG

Cited to remind the beneficiary of their future obligation to reimburse court costs, which is a condition related to the granted free legal aid.

Art. 64 Abs. 1 BGG

The basis for granting the appealing party free legal aid (unentgeltliche Rechtspflege).

Art. 66 al. 1 LTF

This article determines the imposition of court costs on the appellant when the appeal is dismissed. (Note: LTF is used as synonymous with BGG in the context of the final ruling imposing costs, although BGG is cited elsewhere. Given this is the cost imposition article, it falls under the procedural category even if the preceding text used BGG.)

Art. 95 lit. a BGG

Cited in conjunction with Art. 97 Abs. 1 BGG to define the scope of review regarding factual findings in connection with a potential violation of federal law.

Art. 97 Abs. 1 BGG

Cited as the standard for reviewing factual findings of the lower court, stating they are binding unless obviously incorrect or based on a violation of federal law.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_438/2007

Urteil vom 27. September 2007

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Bundesrichter Lustenberger, Seiler,

Gerichtsschreiber R. Widmer.

Parteien

G.________, 1957, Beschwerdeführerin,

vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer, Schützengasse 7, 8001 Zürich,

gegen

IV-Stelle des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau, Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 5. Juni 2007.

In Erwägung,

dass die IV-Stelle des Kantons Aargau der 1957 geborenen G.________ nach einem entsprechenden Vorbescheid mit Verfügung vom 9. Januar 2007 bei einem Invaliditätsgrad von 50 % eine halbe Invalidenrente ab 1. Juli 2006 zusprach,

dass das Versicherungsgericht des Kantons Aargau die hiegegen eingereichte Beschwerde mit Entscheid vom 5. Juni 2007 abwies,

dass G.________ Beschwerde führen lässt mit dem Antrag, unter Aufhebung des vorinstanzlichen Entscheides sei ihr eine ganze Invalidenrente zuzusprechen, wobei sie einen Bericht des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Juni 2007 auflegt,

dass die Versicherte ferner um die Bewilligung der unentgeltlichen Prozessführung ersucht,

dass die IV-Stelle und das Bundesamt für Sozialversicherungen auf eine Vernehmlassung verzichten, während sich das kantonale Gericht in ablehnendem Sinne zur Beschwerde äussert,

dass das kantonale Versicherungsgericht die Bestimmungen und Grundsätze über den Umfang des Rentenanspruchs ( Art. 28 Abs. 1 IVG ), die Bemessung des Invaliditätsgrades bei erwerbstätigen Versicherten nach der Einkommensvergleichsmethode ( Art. 16 ATSG ), die Bedeutung der ärztlichen Auskünfte für die Belange der Invaliditätsschätzung ( BGE 115 V 133 E. 2 S. 134, 105 V 156 E. 1 S. 158), die Würdigung von Arztberichten ( BGE 125 V 351 E. 3a S. 352) sowie den Untersuchungsgrundsatz ( BGE 117 V 282 E. 4a) zutreffend wiedergegeben hat, weshalb darauf verwiesen werden kann,

dass die Vorinstanz in Würdigung der medizinischen Unterlagen, insbesondere der Angaben des Dr. med. W.________ vom Regionalen Ärztlichen Dienst vom 23. August 2006 und abweichend von der Stellungnahme des Hausarztes Dr. med. D.________ vom 25. April 2006 davon ausging, die Beschwerdeführerin wäre mit Rücksicht auf ihren körperlichen Gesundheitsschaden in der Lage, eine leichte Erwerbstätigkeit im Umfang von 50 Prozent einer Vollzeitbeschäftigung auszuüben,

dass das kantonale Gericht demgegenüber das Vorliegen eines psychischen Leidens, welches die Arbeitsfähigkeit der Versicherten beeinträchtigt, entgegen dem nachträglich eingereichten Zeugnis des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Januar 2007 verneint hat,

dass die Vorinstanz den von der IV-Stelle ermittelten Invaliditätsgrad von 50 % bestätigt hat,

dass die Darlegungen der Vorinstanz zum Grad der Arbeitsunfähigkeit der Versicherten für das Bundesgericht verbindlich sind, soweit die Feststellung des rechtserheblichen Sachverhalts nicht offensichtlich unrichtig ist oder auf einer Bundesrechtsverletzung beruht (Art. 97 Abs. 1 in Verbindung mit Art. 95 lit. a BGG ),

dass die Sachverhaltsfeststellung des kantonalen Gerichts nicht als offensichtlich unrichtig bezeichnet werden kann, da es sich einlässlich auch mit den psychischen Aspekten des Gesundheitsschadens der Beschwerdeführerin auseinandergesetzt und zulässigerweise im Rahmen antizipierter Beweiswürdigung ( BGE 124 V 90 E. 4b S. 94) unter Verzicht auf die Anordnung weiterer Beweismassnahmen festgehalten hat, weshalb diese gesundheitlichen Störungen im massgebenden Zeitpunkt des Verfügungserlasses ( BGE 121 V 362 E. 1b S. 366) zu keiner zusätzlichen Einschränkung der Leistungsfähigkeit geführt haben dürften,

dass es dabei mit zutreffender Begründung dargelegt hat, dass der Bericht des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Januar 2007 den Anforderungen, die rechtsprechungsgemäss an einen beweiskräftigen Arztbericht gestellt werden, nicht genügt,

dass Dr. med. C.________ im letztinstanzlich eingereichten Bericht vom 25. Juni 2007 zwar nunmehr ausführlich begründet, dass die Beschwerdeführerin, an einer mittelgradigen depressiven Episode mit somatischem Syndrom (ICD-10 F32.11) leidend, aus psychiatrischer wie auch somatischer Sicht voll arbeitsunfähig sei,

dass dieser Arztbericht ein knappes halbes Jahr nach Erlass der Rentenverfügung vom 9. Januar 2007 verfasst wurde und schon aus diesem Grund für die Beurteilung nicht entscheidend sein kann ( BGE 121 V 362 E. 1b S. 366),

dass sich jedoch auch unter Berücksichtigung des Berichts des Psychiaters Dr. med. C.________ vom 25. Juni 2007 am Ergebnis nichts ändert, da daraus keine Erkenntnisse gewonnen werden können, welche die Feststellungen zum Grad der Arbeitsunfähigkeit im angefochtenen Entscheid für den massgebenden Zeitraum bis 9. Januar 2007 als offensichtlich unrichtig im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG erscheinen und auf eine höhere Arbeitsunfähigkeit schliessen liessen,

dass die Versicherte die erwerblichen Folgen der gesundheitlich bedingten Einschränkung des funktionellen Leistungsvermögens betreffende Invaliditätsbemessung der Vorinstanz, welche sich der IV-Stelle anschliesst, zu Recht nicht rügt,

dass die Voraussetzungen für die Bewilligung der unentgeltlichen Rechtspflege erfüllt sind ( Art. 64 Abs. 1 BGG ), weshalb von der Erhebung von Gerichtskosten abzusehen ist,

dass indessen ausdrücklich auf Art. 64 Abs. 4 BGG aufmerksam gemacht wird, wonach die begünstigte Partei der Gerichtskasse Ersatz zu leisten haben wird, wenn sie später dazu in der Lage ist,

erkennt das Bundesgericht:

1. Die Beschwerde wird abgewiesen.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt. Zufolge Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege werden sie einstweilen auf die Gerichtskasse genommen.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau, der Ausgleichskasse der Aarg. Industrie- und Handelskammer, Aarau, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen zugestellt.

Luzern, 27. September 2007

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: