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9C_436/2020 KI-generiert

Supplementary benefits to Swiss AHV/IV: appeal inadmissible for insufficient pleading of arbitrary asset valuation (Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG).

Geschäftsnummer 9C_436/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (Bundesgericht) dismissed the appeal in a summary procedure and ordered that the appellant, who was seeking supplementary benefits (Ergänzungsleistung) to the Swiss old-age and survivors' and disability insurance (AHV/IV), did not prevail; the decision of the Cantonal Insurance Court of Aargau of 5 June 2020 remains in force, and no court costs were imposed. The appellant had challenged the lower court's determination of countable assets of CHF 90,061 and the resulting asset consumption of CHF 9,006. The Supreme Court held that the appeal failed to meet the formal requirements of Art. 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because it did not specifically engage with the lower court's reasoning or demonstrate in what way the factual findings or legal reasoning violated federal law; the submission raised only mere appellatory criticism. The dismissal was based on Art. 108(1)(b) BGG for failure to provide sufficient grounds, and no costs were ordered per Art. 66(1) sentence 2 BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Supplementary benefits to Swiss AHV/IV: appeal inadmissible for insufficient pleading of arbitrary asset valuation (Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG): The appellant had challenged the lower court's determination of countable assets of CHF 90,061 and the resulting asset consumption of CHF 9,006. The Supreme Court held that the appeal failed to meet the formal requirements of Art. 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG), because it did not specifically engage with the lower court's reasoning or demonstrate in what way the factual findings or legal reasoning violated federal law; the submission raised only mere appellatory criticism. The dismissal was based on Art. 108(1)(b) BGG for failure to provide sufficient grounds, and no costs were ordered per Art. 66(1) sentence 2 BGG.

Schlagwörter

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Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung) Ergänzungsleistung Zulässige Gründe Prozessvoraussetzung vereinfachtes Verfahren Beschwerdelegitimation Vorlage zur Vorabentscheidung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible because the submission lacked sufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_436/2020

Urteil vom 24. August 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Oswald.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Ergänzungsleistung zur AHV/IV (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 5. Juni 2020 (VBE.2019.668).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 4. Juli 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 5. Juni 2020,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 7. Juli 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2 S. 88 f.; 134 V 53 E. 3.3 S. 60), während rein appellatorische Kritik nicht genügt ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266),

dass die Vorinstanz sich mit der Ermittlung des anrechenbaren Vermögens von Fr. 90'061.- bzw. des daraus folgenden Vermögensverzehrs von Fr. 9'006.- einlässlich auseinandersetzte,

dass die Eingabe des Beschwerdeführers sich damit in keiner Weise auseinandersetzt und seinen Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 24. August 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Oswald