Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_43/2016 KI-generiert

Federal Supreme Court Declines Appeal on Interlocutory Order for Medical Expert Opinion

Geschäftsnummer 9C_43/2016
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a complaint filed against a decision made by a regional court concerning invalidity insurance. The plaintiff challenged the court's ruling from December 1, 2015, arguing that various legal violations occurred, although the appeal did not assert formal disqualifications of expert witnesses involved in the case. The Swiss Federal Tribunal noted that it only has jurisdiction to address certain types of interim decisions related to the disqualification of experts, and as the complaint did not meet this criterion, it was deemed unacceptable for consideration. Consequently, the court decided not to address the appeal and no court costs were incurred.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 92 Abs. 1 BGG, Art. 93 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Declines Appeal on Interlocutory Order for Medical Expert Opinion: The plaintiff challenged the court's ruling from December 1, 2015, arguing that various legal violations occurred, although the appeal did not assert formal disqualifications of expert witnesses involved in the case. The Swiss Federal Tribunal noted that it only has jurisdiction to address certain types of interim decisions related to the disqualification of experts, and as the complaint did not meet this criterion, it was deemed unacceptable for consideration. Consequently, the court decided not to address the appeal and no court costs were incurred.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung medizinisches Gutachten Zwischenentscheid Normenkontrolle prozessleitende Verfügungen vereinfachtes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert

Zitierte Rechtsprechung

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 2 BGG

Used in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG to dismiss the appeal in the simplified procedure.

Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to rule that the appeal is inadmissible and will not be dealt with in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Stated that no court fees are to be charged due to the circumstances.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_43/2016

Urteil vom 22. Januar 2016

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Meyer, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Bollinger Hammerle.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle Luzern, Landenbergstrasse 35, 6005 Luzern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 1. Dezember 2015.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 16. Januar 2016 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern, 3. Abteilung, vom 1. Dezember 2015,

in Erwägung,

dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 S. 320; 135 III 1 E. 1.1 S. 3 und 134 III 115 E. 1 S. 117 sowie 379 E. 1 S. 381),

dass es sich beim Anfechtungsobjekt um einen Zwischenentscheid im Sinne von Art. 92 f. BGG handelt, folgt doch die Qualifikation des angefochtenen Gerichtsentscheids der Rechtsnatur des Anfechtungsobjekts im kantonalen Prozess ( BGE 138 V 271 E. 2.1 S. 277; 133 V 477 E. 4.2 S. 481 f.),

dass gerichtliche Zwischenentscheide, die sich mit Verfügungen des Invaliden- oder des Unfallversicherers über die Einholung von medizinischen Gutachten befassen, vor Bundesgericht - auch mit Blick auf die Verfahrensgrundrechte nach BV und EMRK - nur soweit selbstständig anfechtbar sind, als sie den (formellen) Ausstand einer sachverständigen Person betreffen ( Art. 92 Abs. 1 BGG ; BGE 138 V 271 E. 3.1 S. 278 mit Hinweisen und 318),

dass sich ein Ausstandsbegehren stets nur gegen Personen richten kann, hingegen nicht gegen eine Gutachterstelle, da nur die für diese tätigen Personen, nicht aber die Gutachterstelle als solche befangen sein kann (Urteil 9C_810/2014 vom 1. Dezember 2014 E. 1.2),

dass die formelle Ablehnung sachverständiger Personen regelmässig nicht allein mit strukturellen Umständen begründet werden kann, wie sie in BGE 137 V 210 behandelt worden sind ( BGE 138 V 271 E. 2.2 S. 277),

dass das Bundesgericht die Anordnung eines Gutachtens hinsichtlich anderer Aspekte gegebenenfalls zusammen mit dem Endentscheid auf deren Bundesrechtskonformität hin überprüft (vgl. Art. 93 Abs. 3 BGG ; statt vieler: Urteile 9C_927/2015 vom 18. Dezember 2015 mit Hinweisen, 9C_810/2014 vom 1. Dezember 2014 und 8C_497/2014 vom 31. Oktober 2014 E. 1.3.1),

dass der Beschwerdeführer keine formellen Ausstandsgründe geltend macht, sondern verschiedene Rechtsverletzungen rügt, die nach dem Gesagten in diesem Verfahren nicht behandelt werden können (sondern in einem allfälligen Beschwerdeverfahren gegen den Endentscheid vor Bundesgericht zu thematisieren wären),

dass demzufolge im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a sowie Abs. 2 BGG auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung damit gegenstandslos wird,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern, 3. Abteilung, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 22. Januar 2016

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Bollinger Hammerle