Federal Supreme Court Refusal to Review Interlocutory Remand in AHV Case
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between an individual and the Social Insurance Institution of the Canton of Aargau regarding old-age and survivors' insurance benefits. The individual appealed a decision by the Insurance Court of the Canton of Aargau dated May 21, 2019, which had partially upheld her appeal, overturning a previous decision from February 1, 2019. The court of Aargau had sent the matter back to the administration for further investigation and a new decision in line with its considerations. Unhappy with the intermediate ruling, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which examined whether the appeal was admissible. However, the appeal did not sufficiently demonstrate that the intermediate decision would cause irreparable harm or that a favorable ruling would immediately bring an end to the case, which are necessary conditions for such appeals. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to hear the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 42 Abs. 2 Satz, Art. 42 BGG, Art. 93 Abs. 1 BGG; Federal Supreme Court Refusal to Review Interlocutory Remand in AHV Case: The individual appealed a decision by the Insurance Court of the Canton of Aargau dated May 21, 2019, which had partially upheld her appeal, overturning a previous decision from February 1, 2019. The court of Aargau had sent the matter back to the administration for further investigation and a new decision in line with its considerations. Unhappy with the intermediate ruling, the individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal, which examined whether the appeal was admissible. However, the appeal did not sufficiently demonstrate that the intermediate decision would cause irreparable harm or that a favorable ruling would immediately bring an end to the case, which are necessary conditions for such appeals. Consequently, the Swiss Federal Tribunal decided not to hear the appeal.
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KI-generiertUsed in the dispositive to dismiss the appeal in the simplified procedure.
Applied in the dispositive to waive the collection of court fees.
Cited in the reasoning regarding the criteria for the admissibility of appeals against interlocutory decisions, explaining why the appeal fails.
Cited in the reasoning to establish that the cantonal decision was an appealable interlocutory decision, which serves as the basis for applying Art. 108 BGG for non-admission.
Cited in the reasoning to indicate that the appeal against the final decision remains open to the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_429/2019
Urteil vom 25. Juli 2019
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Grünenfelder.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Sozialversicherungsanstalt des Kantons Aargau, Kyburgerstrasse 15, 5001 Aarau 1 Fächer,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Alters- und Hinterlassenenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau
vom 21. Mai 2019 (VBE.2019.167).
Nach Einsicht
in den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 21. Mai 2019, mit welchem der Einspracheentscheid vom 1. Februar 2019 in teilweiser Gutheissung der Beschwerde der A.________ aufgehoben und die Sache zur weiteren Abklärung im Sinne der Erwägungen und anschliessender Neuverfügung an die Verwaltung zurückgewiesen wurde,
in die gegen diesen Rückweisungsentscheid eingereichte Beschwerde vom 17. Juni 2019 (Poststempel),
in Erwägung,
dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( BGE 138 V 318 E. 6 S. 320 mit Hinweis),
dass es sich beim angefochtenen kantonalen Rückweisungsentscheid um einen selbstständig eröffneten Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG handelt ( BGE 133 V 477 E. 4.2 und 4.3 S. 481 f.; 133 V 645 E. 2.1 S. 647),
dass die Zulässigkeit einer Beschwerde - alternativ - voraussetzt, dass der Entscheid einen nicht wieder gutzumachenden Nachteil bewirken kann ( Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG ) oder dass deren Gutheissung sofort einen Endentscheid herbeiführen und damit einen bedeutenden Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren ersparen würde ( Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass die selbstständige Anfechtbarkeit von Zwischenentscheiden aus prozessökonomischen Gründen eine Ausnahme vom Grundsatz bildet, dass sich das Bundesgericht mit jeder Angelegenheit nur einmal befassen soll ( BGE 139 IV 113 E. 1 S. 115 ; 135 I 261 E. 1.2 S. 263),
dass diese Ausnahme restriktiv zu handhaben ist, weshalb es der Beschwerde führenden Person obliegt darzutun, dass die Voraussetzungen von Art. 93 BGG erfüllt sind, soweit deren Vorliegen nicht offensichtlich gegeben sind ( BGE 138 III 46 E. 1.2 S. 47; 137 III 324 E. 1.1 S. 328 f.),
dass die Beschwerdeführerin mit keinem Wort darlegt, inwiefern ihr durch den angefochtenen Rückweisungsentscheid ein nicht wieder gutzumachender Nachteil droht (vgl. dazu auch BGE 133 V 477 E. 5.2 und 5.2.2 S. 483 f.) oder durch die Gutheissung der Beschwerde sofort ein Endentscheid herbeigeführt und damit ein bedeutender Aufwand an Zeit oder Kosten für ein weitläufiges Beweisverfahren erspart werden könnte (zum Erfordernis der rechtsgenüglichen Begründung vgl. Art. 42 Abs. 2 Satz 1 BGG ; ferner statt vieler: Urteil 8C_114/2014 vom 11. Februar 2014 mit Hinweisen; LAURENT MERZ, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 3. Aufl. 2018, N. 76 zu Art. 42 BGG ),
dass auch nicht ersichtlich ist, inwieweit eine der beiden Voraussetzungen gemäss Art. 93 Abs. 1 BGG erfüllt sein sollte (vgl. Urteil 8C_517/2014 vom 17. Juli 2014 mit weiteren Hinweisen), weshalb eine selbstständige Anfechtung des vorinstanzlichen Zwischenentscheides entfällt (vgl. auch BGE 139 V 99 mit Hinweisen),
dass der Beschwerdeführerin gegebenenfalls nach Massgabe des Art. 93 Abs. 3 BGG die Beschwerde gegen den Endentscheid offen stehen wird,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a (i.V.m. lit. b) BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt die Präsidentin:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. Juli 2019
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Pfiffner
Der Gerichtsschreiber: Grünenfelder