Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_428/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed for Substantive Deficiencies in Challenge Documents

Geschäftsnummer 9C_428/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an appeal by an individual, referred to as the complainant, against a decision of the Cantonal Court of Fribourg relating to disability insurance. The complainant challenged the ruling, which was originally issued on May 27, 2020. The Swiss Federal Tribunal received the complaint on July 1, 2020, and communicated to the complainant on July 2, 2020, regarding the necessary formal requirements for such appeals, including specific demands and justification for how the decision violated the law. Subsequently, the complainant submitted additional information on July 6, 2020. However, the submissions failed to meet the minimal content requirements by not adequately specifying which legal provisions were allegedly violated by the previous court's decision, leading the Federal Tribunal to decide not to consider the appeal further in a simplified procedure, without imposing court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Substantive Deficiencies in Challenge Documents: The complainant challenged the ruling, which was originally issued on May 27, 2020. The Swiss Federal Tribunal received the complaint on July 1, 2020, and communicated to the complainant on July 2, 2020, regarding the necessary formal requirements for such appeals, including specific demands and justification for how the decision violated the law. Subsequently, the complainant submitted additional information on July 6, 2020. However, the submissions failed to meet the minimal content requirements by not adequately specifying which legal provisions were allegedly violated by the previous court's decision, leading the Federal Tribunal to decide not to consider the appeal further in a simplified procedure, without imposing court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung materielle Voraussetzungen Versicherungsleistungsanspruch Urteile zur Prüfung der Gültigkeit Beschwerdelegitimation Nichtigkeitsverfahren und Verzicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG
The appeal was not entertained under the simplified procedure due to deficient substantiation.
Art. 66 Abs. 1 Satz
b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
The court decided not to impose court fees in this case.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained under the simplified procedure due to deficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided not to impose court fees in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_428/2020

Urteil vom 3. August 2020

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Nünlist.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle des Kantons Freiburg, Impasse de la Colline 1, 1762 Givisiez,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg, vom

27. Mai 2020 (605 2019 57, 605 2019 83).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 1. Juli 2020 (Poststempel) gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Freiburg vom 27. Mai 2020,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 2. Juli 2020 an A.________, worin auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in die daraufhin von A.________ am 6. Juli 2020 (Poststempel)eingereichte Eingabe,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass dabei konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 264 E. 2.3 S. 266; 134 V 53 E. 3.3 S. 60 und 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),

dass auch von Beschwerde führenden Laien erwartet werden darf, auf die vorinstanzliche Begründung konkret einzugehen,

dass die beiden Eingaben der Beschwerdeführerin diesen inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügen, da die Beschwerdeführerin insbesondere nicht näher darlegt, welche Vorschriften die Vorinstanz mit ihrem Entscheid verletzt haben soll,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Freiburg, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 3. August 2020

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Nünlist