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9C_417/2023 KI-generiert

Appeal Dismissed for Insufficient Legal Argument on Procedural Costs

Geschäftsnummer 9C_417/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case concerns an appeal filed by an individual against a decision made by the Insurance Court of the Canton of Aargau regarding health insurance matters. The initial court ruling involved a reallocation of procedural costs totaling CHF 400, following a prior judgment by the Federal Tribunal. The appellant sought to challenge this decision, among other unrelated matters such as the removal of their name from a list of defaulting insured individuals. However, the appeal failed to meet the substantive and procedural requirements necessary for consideration, as it predominantly addressed issues unrelated to the case, such as electromagnetic fields and sound waves, and lacked a proper legal argument against the redistribution of costs decided by the earlier judgment. Consequently, the Federal Tribunal decided not to admit the appeal and waived court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Dismissed for Insufficient Legal Argument on Procedural Costs: The initial court ruling involved a reallocation of procedural costs totaling CHF 400, following a prior judgment by the Federal Tribunal. The appellant sought to challenge this decision, among other unrelated matters such as the removal of their name from a list of defaulting insured individuals. However, the appeal failed to meet the substantive and procedural requirements necessary for consideration, as it predominantly addressed issues unrelated to the case, such as electromagnetic fields and sound waves, and lacked a proper legal argument against the redistribution of costs decided by the earlier judgment. Consequently, the Federal Tribunal decided not to admit the appeal and waived court costs.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Verfahrenskosten vereinfachtes Verfahren materielle Begründung Fehlen materieller Voraussetzungen Verfahrensrügen anfechtbarer Zwischenentscheid

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted based on this procedural rule due to the lack of proper substantiation.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

This provision was used to waive the collection of court costs due to special circumstances (failure to enter jurisdiction).

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_417/2023

Urteil vom 10. August 2023

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Keel Baumann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

SVA Aargau, Durchführungsstelle Säumigenliste, Bahnhofplatz 3C, 5001 Aarau,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 9. Mai 2023 (VBE.2022.74).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 23. Juni 2023 (Poststempel) gegen das Urteil vom 9. Mai 2023, mit welchem das Versicherungsgericht des Kantons Aargau aufgrund des bundesgerichtlichen Urteils 9C_512/2022 vom 6. April 2023 eine Neuverlegung der Kosten des vorangegangenen Verfahrens vornahm und A.________ Gerichtskosten in der Höhe von Fr. 400.- auferlegte,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass Antrag und Begründung sachbezogen sein müssen,

dass die Eingabe vom 23. Juni 2023 die inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht erfüllt,

dass offenbleiben kann, ob der Beschwerdeführer (neben den von vornherein nicht sachbezogenen Begehren auf Löschung seines Namens aus der Liste der säumigen Versicherten sowie auf sofortige Aufhebung des Leistungsaufschubs) einen rechtsgenüglichen Antrag auf Abänderung des Dispositivs des kantonalen Urteils vom 9. Mai 2023 stellt,

dass in seiner Eingabe jedenfalls eine hinreichende Begründung fehlt, weil er sich darin hautpsächlich mit Elektromagnetfeldern und Schallwellen befasst, welche in keinem Zusammenhang mit den vorinstanzlichen Erwägungen stehen, und er eine rechtsgenügliche Auseinandersetzung mit der - allein Gegenstand des angefochtenen Urteils bildenden - Neuverlegung der Kosten des früheren Verfahrens unterlässt, indem er sich darauf beschränkt, diese am Rande pauschal als ungerecht zu bezeichnen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten umständehalber verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 10. August 2023

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Keel Baumann