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9C_415/2021 KI-generiert

Disability Insurance Appeal Dismissed for Failure to Challenge Procedural Non-Entry and Submit Proper Legal Grounds

Geschäftsnummer 9C_415/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court, in a ruling dated September 7, 2021, dismissed the appellant’s appeal and did not enter into the merits, thereby upholding the lower court’s decision not to consider the case; no court costs were imposed. The case concerned an administrative appeal against a decision by the Federal Administrative Court, which had declined to hear the appellant’s challenge regarding a disability insurance matter. The appellant’s submission, filed after the appeal deadline, contained only a request for a supplementary application and lacked any substantive justification addressing why the lower court should have considered the original filing. The Court held that the appeal failed to meet the formal requirements under Article 42 paragraphs 1 and 2 of the Federal Supreme Court Act, as it did not contain proper requests and reasoning, and because the appellant did not explain how the lower court’s refusal to enter into the case constituted a legal error, despite being given an opportunity to improve the submission before the deadline expired.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 i.V.m, Art. 99 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Disability Insurance Appeal Dismissed for Failure to Challenge Procedural Non-Entry and Submit Proper Legal Grounds: The case concerned an administrative appeal against a decision by the Federal Administrative Court, which had declined to hear the appellant’s challenge regarding a disability insurance matter. The appellant’s submission, filed after the appeal deadline, contained only a request for a supplementary application and lacked any substantive justification addressing why the lower court should have considered the original filing. The Court held that the appeal failed to meet the formal requirements under Article 42 paragraphs 1 and 2 of the Federal Supreme Court Act, as it did not contain proper requests and reasoning, and because the appellant did not explain how the lower court’s refusal to enter into the case constituted a legal error, despite being given an opportunity to improve the submission before the deadline expired.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung Verfahrensüberprüfung Anfechtung von Verwaltungsverfügungen materielle Überprüfung Zulässige Gründe Kognitionsbeschränkung Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Procedural basis for the simplified procedure to declare the appeal inadmissible due to lack of proper grounds and failure to address the lower court's refusal to enter into the case.

Art. 99 Abs. 2 BGG

Basis for rejecting the appellant's supplementary request as inadmissible because it was submitted after the appeal deadline.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Basis for waiving court costs due to the specific circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_415/2021

Urteil vom 7. September 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Dormann.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

IV-Stelle für Versicherte im Ausland IVSTA, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Juni 2021 (C-2697/2021).

Nach Einsicht

in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 23. Juni 2021, mit dem es auf eine mit dem 9. Juni 2021 datierte Beschwerde des A.________ nicht eingetreten ist,

in die dagegen erhobene Beschwerde vom 15. Juli 2021 (Poststempel),

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 21. Juli 2021, womit A.________ auf die gesetzlichen Formerfordernisse von Beschwerden hinsichtlich Begehren und Begründung sowie auf die nur innert der Rechtsmittelfrist noch bestehende Verbesserungsmöglichkeit hingewiesen worden ist,

in Erwägung,

dass innert der am 27. August 2021 abgelaufenen Rechtsmittelfrist (vgl. Art. 100 Abs. 1 i.V.m. Art. 44-48 BGG ) keine Beschwerdeergänzung erfolgt ist,

dass die Beschwerde, soweit sie eine "Antragsergänzung" enthält, von vornherein unzulässig ist ( Art. 99 Abs. 2 BGG ),

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass eine Beschwerdeschrift, die sich bei Nichteintretensentscheiden lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),

dass der Beschwerdeführer die vorinstanzliche Begründung zwar für "völlig unpassend" hält, aber auch nicht ansatzweise darlegt, weshalb die Vorinstanz auf seine Eingabe vom 9. resp. 10. Juni 2021 hätte eintreten sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass der Beschwerdeführer im Übrigen darauf aufmerksam gemacht wird, dass natürliche Personen nach den Vorgaben von Art. 34 und 35 EMRK Individualbeschwerde beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte erheben können (vgl. auch die Hinweise auf dessen Homepage, www.echr.coe.int),

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 7. September 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Dormann