Federal Supreme Court Dismisses VAT Appeal Due to Insufficient Reasoning and Procedural Non-Compliance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint filed by an individual against the Swiss Federal Tax Administration concerning value-added tax (VAT) for the tax periods from 2014 to 2019. The individual appealed a decision from the Federal Administrative Court dated July 3, 2024, which did not proceed with the case due to the individual's failure to pay the required court fee. In his appeal, the individual did not address the reasons for the preliminary court's decision but instead raised the same substantive legal arguments, alleging that the tax calculations by the administration were based on incorrect assessment foundations. Consequently, the appeal did not meet the formal requirements necessary for consideration.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses VAT Appeal Due to Insufficient Reasoning and Procedural Non-Compliance: The individual appealed a decision from the Federal Administrative Court dated July 3, 2024, which did not proceed with the case due to the individual's failure to pay the required court fee. In his appeal, the individual did not address the reasons for the preliminary court's decision but instead raised the same substantive legal arguments, alleging that the tax calculations by the administration were based on incorrect assessment foundations. Consequently, the appeal did not meet the formal requirements necessary for consideration.
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KI-generiertThe appeal was not to be entered upon because the submission did not meet the minimum content requirements for an appeal in the simplified procedure.
The Tribunal refrained from imposing court costs due to the circumstances of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_414/2024
Urteil vom 25. September 2024
III. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Fleischanderl.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Eidgenössische Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, Schwarztorstrasse 50, 3003 Bern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Mehrwertsteuer, Steuerperioden 2014-2019,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juli 2024 (A-6893/2023).
Nach Einsicht
in die gegen das (Nichteintretens-) Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 3. Juli 2024 erhobene Beschwerde vom 2. August 2024 (Poststempel) und das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege im Sinne der unentgeltlichen Prozessführung,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt,
dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, worin eine Verletzung von Bundesrecht liegt ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht genügt (vgl. BGE 140 III 264 E. 2.3),
dass nach der Rechtsprechung eine Beschwerdeschrift, welche sich bei Nichteintretensurteilen lediglich mit der materiellen Seite des Falles auseinandersetzt, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 E. 1b; Urteil 9C_230/2023 vom 3. April 2023 mit Hinweisen),
dass das Bundesverwaltungsgericht auf die bei ihm eingereichte Beschwerde nicht eingetreten ist, da der Beschwerdeführer den angeforderten Kostenvorschuss trotz entsprechend angedrohter Rechtsfolge nicht geleistet hat,
dass der Beschwerdeführer sich letztinstanzlich in keiner Weise zu den Gründen äussert, die zum vorinstanzlichen Nichteintretensurteil geführt haben, sondern erneut (materiellrechtliche) Argumente vorträgt (wonach "die Berechnungsgrundlage der ESTV auf falschen Bemessungsgrundlage[n]" basiere),
dass die Eingabe den genannten inhaltlichen Mindestanforderungen an eine Beschwerde demnach nicht genügt, weshalb darauf im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird, womit sich das Gesuch um unentgeltliche Prozessführung als gegenstandslos erweist,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesverwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 25. September 2024
Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Fleischanderl