Appeal Against Refusal to Grant Supplementary Benefits and Denial of Legal Aid
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal against a decision made by the Administrative Court of the Canton of Schwyz on June 7, 2021. The original complaint concerned supplementary benefits to AHV/IV (Swiss social security and disability insurance) but was not addressed by the Administrative Court, leading to its dismissal. The complainant also requested free legal aid for the proceedings, which was denied due to the perceived lack of merit in the case. The Federal Tribunal was asked to review these decisions, specifically focusing on why the Administrative Court should have considered the complaint and potentially provided free legal representation. However, the complaint to the Federal Tribunal failed to meet the substantive legal requirements necessary to challenge the decisions effectively.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Appeal Against Refusal to Grant Supplementary Benefits and Denial of Legal Aid: The original complaint concerned supplementary benefits to AHV/IV (Swiss social security and disability insurance) but was not addressed by the Administrative Court, leading to its dismissal. The complainant also requested free legal aid for the proceedings, which was denied due to the perceived lack of merit in the case. The Federal Tribunal was asked to review these decisions, specifically focusing on why the Administrative Court should have considered the complaint and potentially provided free legal representation. However, the complaint to the Federal Tribunal failed to meet the substantive legal requirements necessary to challenge the decisions effectively.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to rule on the inadmissibility of the appeal in simplified procedure because the content requirements were not met.
Used to reject the request for free legal aid because no valid appeal was filed.
Used to waive the collection of court fees due to the circumstances of the case (no substantive decision).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_410/2021
Urteil vom 2. August 2021
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Huber.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Ausgleichskasse Schwyz,
Rubiswilstrasse 8, 6438 Ibach,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Ergänzungsleistung zur AHV/IV,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz
vom 7. Juni 2021 (II 2021 41).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 14. Juli 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz vom 7. Juni 2021, mit dem dieses auf eine von A.________ erhobene Beschwerde nicht eintrat,
in das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Prozessführung, Verbeiständung),
in Erwägung,
dass das Ausstandsbegehren gegen die Bundesrichterin, die im Urteil 9C_125/2017 mitwirkte, gegenstandslos ist, da im vorliegenden Fall in anderer Besetzung geurteilt wird,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass Anfechtungsobjekt der vorinstanzliche Nichteintretensentscheid bildet,
dass bei Nichteintretensentscheiden eine Beschwerde ohne Darlegung, weshalb das kantonale Gericht auf ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel hätte eintreten sollen, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),
dass der Beschwerdeführer in keiner Weise darlegt, weshalb die Vorinstanz auf seine Eingabe hätte eintreten sollen, sondern vielmehr diverse Anträge vorbringt, die sich nicht auf den angefochtenen Entscheid beziehen,
dass das kantonale Gericht ausserdem das Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtsverbeiständung (für das vorinstanzliche Beschwerdeverfahren) wegen Aussichtslosigkeit des Verfahrens abwies,
dass der Beschwerdeführer dagegen einzig vorbringt, ein unbefangener Rechtsanwalt könnte Licht in die Angelegenheit bringen,
dass die Beschwerde somit den inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass mangels einer gültigen Beschwerde die unentgeltliche Rechtspflege ausscheidet ( Art. 64 BGG ),
dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
4. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 2. August 2021
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Huber