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9C_403/2012 KI-generiert

Inadmissibility of Appeal Due to Failure to Meet Substantive Requirements.

Geschäftsnummer 9C_403/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed a complaint against an insurance company regarding the non-payment of sickness benefits for a specified period. The complaint referenced a prior decision related to the same individual and reiterated claims that the individual was unable to attend a medical appointment and received no response to a request for rescheduling. The court noted that the complaint did not sufficiently address the prior court's determinations, including procedural responses to the earlier decision, leading to a conclusion that the current submission failed to meet the necessary legal requirements for consideration. The individual’s representative had previously been warned about the need for proper procedures in filing complaints, alerting to the potential for penalties in case of future similar submissions.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 33 Abs. 2 BGG, Art. 33 BGG, Art. 66 al. 1 LTF; Inadmissibility of Appeal Due to Failure to Meet Substantive Requirements: The complaint referenced a prior decision related to the same individual and reiterated claims that the individual was unable to attend a medical appointment and received no response to a request for rescheduling. The court noted that the complaint did not sufficiently address the prior court's determinations, including procedural responses to the earlier decision, leading to a conclusion that the current submission failed to meet the necessary legal requirements for consideration. The individual’s representative had previously been warned about the need for proper procedures in filing complaints, alerting to the potential for penalties in case of future similar submissions.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Fehlen materieller Voraussetzungen Zahlung der Leistungen Verfahrensrügen mutwillige Prozessführung Entscheidungen auf medizinischem Gebiet materielle Begründung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not entertained under the simplified procedure because it did not meet the formal requirements (specifically failing to specify how the challenged decision violated the law).

Art. 33 Abs. 2 BGG

Cited in the reasoning regarding the possibility of imposing a fine for vexatious litigation, although no fine was ultimately imposed in the dispositive.

Art. 66 al. 1 LTF

No court costs were levied, which is governed by this article.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_403/2012

Urteil vom 25. Mai 2012

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiberin Bollinger Hammerle.

Verfahrensbeteiligte

S.________,

vertreten durch das Comité de protection des travailleurs frontaliers européens,

Beschwerdeführer,

gegen

KSM Versicherung,

Heerenwiesen 20, 8051 Zürich,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau

vom 24. April 2012.

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 11. Mai 2012 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons Aargau vom 24. April 2012,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Beschwerde diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass mit Beschwerde vom 11. Mai 2012 - einmal mehr - die Auszahlung von Krankentaggeldern für die Zeit vom 12. November 2010 bis 3. Januar 2011 beantragt wird (vgl. bereits das ebenfalls den Beschwerdeführer betreffende Urteil 9C_491/2011 vom 27. Juni 2011) und der Beschwerdeführer lediglich wiederholt, er habe am 6. Januar 2011 nicht beim Vertrauensarzt erscheinen können, auf sein Ersuchen um einen neuen Termin aber keine Rückmeldung erhalten,

dass der Beschwerdeführer keinerlei Bezug nimmt auf die prozessuale Erledigung durch die Vorinstanz (Nichteintreten mangels Vorliegens eines Einspracheentscheides; Verzicht auf Überweisung der Sache an die Krankenversicherung wegen abgelaufener Rechtsmittelfrist),

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass der Rechtsvertreter des Beschwerdeführers bereits mit einer Vielzahl ungenügender Eingaben an das Bundesgericht gelangt und wiederholt auf die Anforderungen an eine Beschwerdeschrift hingewiesen wurde,

dass er somit selbst bei einem Minimum an Sorgfalt um die offensichtliche Unzulässigkeit der im vorliegenden Verfahren eingereichten Beschwerde hätte wissen müssen,

dass mutwillige Prozessführung zur Auferlegung einer Ordnungsbusse führen kann ( Art. 33 Abs. 2 BGG ; MATTHIAS HÄRRI, in: Basler Kommentar, Bundesgerichtsgesetz, 2. Aufl. 2011, N. 17 und 20 zu Art. 33 BGG ),

dass gegenwärtig auf das Auferlegen einer Ordnungsbusse wegen mutwilliger Prozessführung verzichtet, der Rechtsvertreter indessen für den Fall künftiger vergleichbarer Beschwerdeerhebungen ausdrücklich auf diese Möglichkeit hingewiesen wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons Aargau und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 25. Mai 2012

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Meyer

Die Gerichtsschreiberin: Bollinger Hammerle