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9C_399/2025 KI-generiert

Cooperative's Appeal Against Real Estate Gains Tax Rejected Due to Procedural Non-Compliance

Geschäftsnummer 9C_399/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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Cooperative's Appeal Against Real Estate Gains Tax Rejected Due to Procedural Non-Compliance A cooperative challenged the cantonal tax administration's imposition of real estate gains taxes (Grundstückgewinnsteuer) on the sale of parking spaces but failed to meet the procedural requirements at several levels, leading to successive non-admission of its claims. The Bern Cantonal Tax Administration initially assessed the taxes, and the cooperative missed the deadline for objection (Einsprache), resulting in the rejection of its appeal by the tax appeals commission, which was upheld by the Cantonal Administrative Court due to the lack of a substantive argument in the appeal; subsequently, the Federal Supreme Court refused to address the appeal because the cooperative's filing focused only on the material tax liability—and implicitly against the initial late-timing decision—instead of presenting a clear and detailed legal argument challenging the Cantonal Administrative Court's specific decision not to admit the appeal, thus failing to meet the qualified substantiation requirements under federal procedural law (Art. 42 and 108 para. 1 lit. b BGG).

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 1-3 BGG; Cooperative's Appeal Against Real Estate Gains Tax Rejected Due to Procedural Non-Compliance: The Bern Cantonal Tax Administration initially assessed the taxes, and the cooperative missed the deadline for objection (Einsprache), resulting in the rejection of its appeal by the tax appeals commission, which was upheld by the Cantonal Administrative Court due to the lack of a substantive argument in the appeal; subsequently, the Federal Supreme Court refused to address the appeal because the cooperative's filing focused only on the material tax liability—and implicitly against the initial late-timing decision—instead of presenting a clear and detailed legal argument challenging the Cantonal Administrative Court's specific decision not to admit the appeal, thus failing to meet the qualified substantiation requirements under federal procedural law (Art. 42 and 108 para. 1 lit. b BGG).

Schlagwörter

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Grundstückgewinnsteuer des Kantons Bern, Steuerperiode 2020 Immobilienvermögen Objektsteuer verspätete Eingabe Verfahrensrügen Steuerpflicht Beteiligungsgewinnsteuer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it lacked sufficient substantiation during the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant due to the outcome of the procedure.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_399/2025

Urteil vom 29. Juli 2025

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Moser-Szeless, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

Genossenschaft A.________,

vertreten durch B.________ AG,

Beschwerdeführerin,

*gegen*

Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, 3018 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Grundstückgewinnsteuer des Kantons Bern, Steuerperiode 2020,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 19. Juni 2025 (100.2025.191U).

Erwägungen:

1.

1.1.

Mit Veranlagungsverfügungen vom 18. September 2023 auferlegte die Steuerverwaltung des Kantons Bern der Genossenschaft A.________ Grundstückgewinnsteuern in Höhe von Fr. 6'425.85 und Fr. 8'017.- für den Verkauf von Einstellhallenplätzen. Auf die dagegen erhobenen Einsprachen trat die Steuerverwaltung am 8. Oktober 2024 wegen Verspätung nicht ein. Die Steuerrekurskommission des Kantons Bern bestätigte die Einspracheentscheide mit Entscheid vom 6. Mai 2025. Das daraufhin angerufene Verwaltungsgericht des Kantons Bern trat auf die Beschwerde mangels einer sachbezogenen Begründung mit Urteil vom 19. Juni 2025 nicht ein.

1.2.

Mit Beschwerde vom 18. Juli 2025 beantragt die Genossenschaft A.________ dem Bundesgericht, die Veranlagungsverfügungen seien aufzuheben bzw. je auf Fr. 0.- festzusetzen.

2.

2.1.

Gemäss

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt.

Art. 95 ff. BGG

nennen dabei die zulässigen Rügegründe. Die Anwendung von kantonalem Recht überprüft das Bundesgericht lediglich auf die Verletzung des Willkürverbots und anderer verfassungsmässiger Rechte hin (

BGE 149 I 305

E. 3.9), wobei eine qualifizierte Rügepflicht besteht (

Art. 106 Abs. 2 BGG

;

BGE 147 II 44

E. 1.2). In der Beschwerde ist klar und detailliert darzulegen, dass und inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (

BGE 146 I 62

E. 3).

2.2.

Die Vorinstanz ist auf die Beschwerde in Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht nicht eingetreten, weil letztere den formellen Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht zu genügen vermochte. Der Streitgegenstand vor Bundesgericht beschränkt sich folglich auf das vorinstanzliche Nichteintreten. Hierzu lässt sich der Beschwerde nichts entnehmen. Die Beschwerdeführerin äussert sich ausschliesslich zur materiellen Rechtslage und bemängelt, dass diese wegen der verspäteten Einsprache nicht geprüft worden sei. Aus der Beschwerde geht nicht hervor, inwiefern der vorinstanzliche Nichteintretensentscheid an einem Rechtsmangel leidet. Der pauschale Verweis auf ein "Gesprächs-Protokoll mit der Kassiererin" genügt nicht. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung; darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

).

3. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 BGG

). Eine Parteientschädigung ist nicht geschuldet (

Art. 68 Abs. 1-3 BGG

).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 29. Juli 2025

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Moser-Szeless

Der Gerichtsschreiber: Businger