Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_394/2025 KI-generiert

Swiss federal appeal against non-entry lacking substantive reasoning under Article 42 BGG.

Geschäftsnummer 9C_394/2025
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage zulasten Beschwerdeführer/in

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the taxpayers' appeal and upheld the lower court's decision not to enter into the merits of their case, thereby confirming the non-entry decisions of both the cantonal tax appeal commission and the cantonal administrative court. The dispute concerned a special tax assessment for the 2024 tax period (cantonal, communal, and direct federal taxes), which the taxpayers challenged. The Supreme Court found that the appeal lacked the required substantive legal reasoning under Art. 42 and Art. 106 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, as the taxpayers' arguments about civil procedure, tax exemptions for legal entities, and IT problems were irrelevant to the procedural issue of non-entry. Consequently, the appeal was dismissed in a simplified procedure under Art. 108 para. 1 lit. b BGG, and the taxpayers were ordered to pay court costs of CHF 500, jointly and severally.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG; Swiss federal appeal against non-entry lacking substantive reasoning under Article 42 BGG: The dispute concerned a special tax assessment for the 2024 tax period (cantonal, communal, and direct federal taxes), which the taxpayers challenged. The Supreme Court found that the appeal lacked the required substantive legal reasoning under Art. 42 and Art. 106 para. 2 of the Federal Supreme Court Act, as the taxpayers' arguments about civil procedure, tax exemptions for legal entities, and IT problems were irrelevant to the procedural issue of non-entry. Consequently, the appeal was dismissed in a simplified procedure under Art. 108 para. 1 lit. b BGG, and the taxpayers were ordered to pay court costs of CHF 500, jointly and severally.

Schlagwörter

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Abgabefreiheit materielle Begründetheit Steuerveranlagungen Steuerverfahren ZPO-Bestimmung direkte Steuer

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure due to lack of sufficient reasoning.

Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG

Imposed court costs on the appellants under joint and several liability.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_394/2025

Urteil vom 18. August 2025

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Moser-Szeless, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________ und B.A.________,

Beschwerdeführer,

*gegen*

Steuerverwaltung des Kantons Bern, Brünnenstrasse 66, 3018 Bern,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Kantons- und Gemeindesteuern des Kantons Bern und direkte Bundessteuer, Steuerperiode 2024,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 16. Juni 2025 (100.2025.169/170U).

Erwägungen:

1.

1.1.

Am 6. Mai 2025 trat die Steuerrekurskommission des Kantons Bern auf die Rechtsmittel von A.A.________ und B.A.________ betreffend eine Sonderveranlagung für das Jahr 2024 nicht ein. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit Urteil vom 16. Juni 2025 mangels sachbezogener Ausführungen in der Beschwerdeschrift ebenfalls nicht ein.

1.2.

Mit Beschwerde vom 16. Juli 2025 beantragen A.A.________ und B.A.________ dem Bundesgericht, das Urteil vom 16. Juni 2025 sei aufzuheben und die Sache an das Verwaltungsgericht zurückzuweisen.

2.

2.1.

Gemäss

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG

haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt.

Art. 95 ff. BGG

nennen dabei die zulässigen Rügegründe. Die Anwendung von kantonalem Recht überprüft das Bundesgericht lediglich auf die Verletzung des Willkürverbots und anderer verfassungsmässiger Rechte hin (

BGE 149 I 305

E. 3.9), wobei eine qualifizierte Rügepflicht besteht (

Art. 106 Abs. 2 BGG

;

BGE 147 II 44

E. 1.2). In der Beschwerde ist klar und detailliert darzulegen, dass und inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen (

BGE 146 I 62

E. 3).

2.2.

Die Vorinstanz ist auf die Beschwerde in Anwendung von kantonalem Verfahrensrecht nicht eingetreten, weil sie den formellen Anforderungen an die Beschwerdebegründung nicht zu genügen vermochte. Der Streitgegenstand vor Bundesgericht beschränkt sich folglich auf das vorinstanzliche Nichteintreten. Hierzu lässt sich der Beschwerde nichts entnehmen. Die Ausführungen der Beschwerdeführer zu zivilprozessualen Verfahren, zur Steuerbefreiung von juristischen Personen und zu Informatikproblemen bei der Steuerverwaltung gehen an der Sache vorbei. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung; darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (

Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

).

3. Bei diesem Verfahrensausgang sind die Gerichtskosten den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen (

Art. 66 Abs. 1 und 5 BGG

).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 18. August 2025

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Moser-Szeless

Der Gerichtsschreiber: Businger