Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_392/2021 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Untimely Old Age Insurance Appeal

Geschäftsnummer 9C_392/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A plaintiff filed an appeal with the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Social Insurance Court of the Canton of Zurich regarding the Old-Age and Survivors Insurance. The plaintiff contested the prior judgment that included findings about the receipt of reminders from the Swiss Compensation Office concerning the non-payment of contributions, which would lead to exclusion from voluntary insurance. The plaintiff argued that the reminders were not received and challenged the exclusion decision that had become final years prior, with the objection being made over 14 years after the decision was rendered. The appeal did not satisfy the necessary legal requirements to demonstrate how the lower court’s decision violated legal standards, and the appeal was criticized for merely presenting an argumentative narrative without engaging in a qualified legal challenge of the previous ruling.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Untimely Old Age Insurance Appeal: The plaintiff contested the prior judgment that included findings about the receipt of reminders from the Swiss Compensation Office concerning the non-payment of contributions, which would lead to exclusion from voluntary insurance. The plaintiff argued that the reminders were not received and challenged the exclusion decision that had become final years prior, with the objection being made over 14 years after the decision was rendered. The appeal did not satisfy the necessary legal requirements to demonstrate how the lower court’s decision violated legal standards, and the appeal was criticized for merely presenting an argumentative narrative without engaging in a qualified legal challenge of the previous ruling.

Schlagwörter

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Alters- und Hinterlassenenversicherung Hinterlassenenversicherung freiwillige Versicherung Überversicherung Dahinfallen der Versicherungsleistungen Subrogation des Versicherers

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because the submission did not meet the minimum requirements for reasoned argumentation in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

The court decided not to levy court fees due to the circumstances of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_392/2021

Urteil vom 20. Juli 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Huber.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Schweizerische Ausgleichskasse SAK, Avenue Edmond-Vaucher 18, 1203 Genf,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Alters- und Hinterlassenenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich

vom 17. Mai 2021 (AB.2020.00093).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 24. Juni 2021 (Poststempel) gegen das Urteil des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Zürich vom 17. Mai 2021,

in die Verfügung des Bundesgerichts vom 28. Juni 2021, womit A.________ aufgefordert wurde, die fehlende Beilage (vorinstanzliches Urteil) bis zum 9. Juli 2021 einzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe,

in die daraufhin am 5. Juli 2021 (Poststempel) erfolgte Zustellung des kantonalen Urteils,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass konkret auf die für das Ergebnis des angefochtenen Urteils massgeblichen Erwägungen einzugehen und im Einzelnen aufzuzeigen ist, welche Vorschriften und weshalb sie von der Vorinstanz verletzt worden sind ( BGE 140 III 86 E. 2; 134 V 53 E. 3.3), wohingegen rein appellatorische Kritik nicht ausreicht ( BGE 140 III 264 E. 2.3),

dass die Eingabe des Beschwerdeführers diesen inhaltlichen Mindestanforderungen offensichtlich nicht genügt, da den Ausführungen nichts entnommen werden kann, was darauf hindeutete, dass die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1; 135 II 145 E. 8.1) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollten,

dass dies insbesondere der Fall ist in Bezug auf die vorinstanzlichen Feststellungen, wonach der Beschwerdeführer die Mahnungen vom 17. April und 16. Juli 2002 - worin die Beschwerdegegnerin darauf hingewiesen habe, dass die Nichtbezahlung von Beiträgen zum Ausschluss aus der freiwilligen Versicherung führen würde - betreffend ausstehende Beiträge erhalten habe und ihm deshalb der drohende Ausschluss aus der freiwilligen Versicherung bekannt gewesen sei,

dass dies im Weiteren auch für die vorinstanzliche Erwägung gilt, wonach die Ausschlussverfügung vom 8. Januar 2004 bereits vor längerem in Rechtskraft erwachsen sei und die mehr als 14 Jahre nach Verfügungsdatum erhobene Einsprache vom 13. August 2018 als verspätet zu gelten habe,

dass sich der Beschwerdeführer im Wesentlichen darauf beschränkt, in appellatorischer Weise seine Situation darzustellen und rügt, er habe die Mahnungen nicht erhalten, womit es an einer qualifizierten Auseinandersetzung mit dem angefochtenen Urteil offenkundig fehlt,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 20. Juli 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Huber