Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_379/2009 KI-generiert

Dismissal of Public-Law Appeal in Health Insurance Cost Coverage and Premium Debt Dispute due to Insufficient Contention of Federal Law Violation

Geschäftsnummer 9C_379/2009
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case revolves around a complaint filed against a health insurance provider regarding the non-coverage of costs for a water therapy treatment. The complainant contested an earlier decision made by the Administrative Court of Bern, which dismissed the request for reimbursement on procedural grounds. The complainant's subsequent submissions did not adequately demonstrate legal errors in the prior ruling, leading to a lack of sufficient argumentation regarding the entitlement to coverage for the therapy. Consequently, the higher court decided not to entertain the complaint citing these deficiencies, while also stating that no court costs would be charged.

Legislator-Regeste

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Art. 95 lit. a BGG, Art. 51 Abs. 2 KVG, Art. 14 ELG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Dismissal of Public-Law Appeal in Health Insurance Cost Coverage and Premium Debt Dispute due to Insufficient Contention of Federal Law Violation: The complainant contested an earlier decision made by the Administrative Court of Bern, which dismissed the request for reimbursement on procedural grounds. The complainant's subsequent submissions did not adequately demonstrate legal errors in the prior ruling, leading to a lack of sufficient argumentation regarding the entitlement to coverage for the therapy. Consequently, the higher court decided not to entertain the complaint citing these deficiencies, while also stating that no court costs would be charged.

Schlagwörter

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Krankenversicherung Versicherungsleistungsbegehren Krankenversicherungsprämie öffentlich-rechtliche Leistung administrative Entlassung nicht-administrative Streitigkeit öffentliche Schulden

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

Used to declare non-admittance to the appeal in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive court fees due to the circumstances of the case.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (8)

S 2023 9 (2023-05-19) · gr
Insured Debt Collection and Set-Off Validity Appeal
«…ass ihm als versicherte Person kein Verrechnungsrecht zusteht (vgl. BGE 110 V 183 E.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_379/2009 vom 4. Juni 2009; Urteil des Eidgenössischen Versicherungsgerichts K 114/03 vom 22. Juli 2005 E.8, in: RK…»
S 2020 43 (2020-08-31) · zg
Enforcement for Unpaid Health Insurance Premiums Upheld Despite Fraud Claim
«…aus nicht über das Recht verfügt, ausstehende Prämien mit beanspruchten Leistungen zu verrechnen (vgl. die Urteile BGer 9C_379/2009 vom 4. Juni 2009 und K 7/06 vom 12. Januar 2009 E. 3.2 je mit Hinweisen; vgl. auch Art. 7.2 der am 1. Januar 2018 in Kr…»
2019.06.19.sv.1 (2019-06-19) · bl
Health Insurer Allowed to Pursue Debt for Unpaid Premiums
«…ng mit den geschuldeten Prämien geltend machen können (BGE 110 V 183 E. 3; Urteile des Bundesgerichts vom 4. Juni 2009, 9C_379/2009, vom 12. Ja- nuar 2007, K 7/06, E. 3.2; GEBHARDT EUGSTER, Rechtsprechung des Bundesgerichts zum KVG, Zürich/Basel/Genf…»
9C_723/2018 (2018-11-08)
Claimant's Appeal Dismissed for Failing Substantive Requirements in Health Insurance Premium Dispute
«…Mahnspesen) schuldet und die ausstehenden Prämien nicht mit beanspruchten Leistungen verrechnen kann (vgl. dazu Urteil 9C_379/2009 vom 4. Juni 2009 mit Hinweis), dass er sich darauf beschränkt, seine eigene abweichende Sichtweise darzulegen und das b…»
S 2017 145 (2018-08-30) · gr
Insured's Offset Claim for Premiums Upheld Against Reimbursement Claims
«…Auch dem Versicherten steht kein Verrechnungsrecht zu (vgl. BGE 110 V 183 E.2; Urteil des Bundesgerichts 9C_379/2009 vom 4. Juni 2009; Urteil des Bundesgerichts [bis 31. Dezember 2006: Eidgenössisches Versiche- rungsgerich…»
200 2017 1079 (2018-03-08) · be
Insurance Premium Arrears Collection Upheld Despite Set-Off Claim
«…anspruchten Leistungen zu verrech- nen (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 4. Juni 2009, 9C_379/2009; SVR 2007 KV Nr. 14 S. 54 E. 3.2). Dies ergibt sich darüber hinaus für die Beschwerdeführerin konkret aus Art. 11 des R…»
200 2015 874 (2016-02-11) · be
Health Insurer Debt Collection vs. Insured Offsetting Claim
«…Kostenbeteiligungen mit beanspruchten Leis- tungen zu verrechnen (Entscheid des Bundesgerichts [BGer] vom 4. Juni 2009, 9C_379/2009; SVR 2007 KV Nr. 14 S. 54 E. 3.2). 4.2 Dass es entgegen seinem Antrag zu keiner Stornierung der Kos- tenbeteilig…»
8C_818/2013 (2014-06-06)
Pension Revocation Upheld Despite Long-Term Award
«…en kein einschlägiger Gesundheitsschaden für die Rentenzusprechung massgebend ( BGE 139 V 547 E. 10.1.1 S. 569; Urteil 9C_379/2009 vom 13. November 2013 E 3.2.3); dass die IV-Stelle im Zuge des Revisionsverfahrens auch eine psychiatrische Begutachtun…»

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

9C_379/2009

Urteil vom 4. Juni 2009

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter U. Meyer, Präsident,

Gerichtsschreiber Fessler.

Parteien

W.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Mutuel Versicherungen, Groupe Mutuel Versicherungen, Administration, Rue du Nord 5, 1920 Martigny,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern vom 25. März 2009.

Nach Einsicht

in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des W.________ vom 30. April 2009 gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, vom 25. März 2009,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 4. Mai 2009 an den Beschwerdeführer, wonach die Eingabe vom 30. April 2009 die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich sei,

in die Schreiben des W.________vom 10. Mai 2009,

in Erwägung,

dass gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG in der Beschwerde unter anderem in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Eingaben vom 30. April und 10. Mai 2009 dieser Mindestanforderung nicht genügen, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern der angefochtene Entscheid rechtsfehlerhaft sein soll ( Art. 95 ff. BGG ),

dass der Beschwerdeführer insbesondere nicht darlegt, inwiefern das vorinstanzliche Nichteintreten auf das Begehren um Übernahme der Kosten für eine Wassertherapie durch die obligatorische Krankenpflegeversicherung mangels eines Anfechtungsgegenstandes ( BGE 125 V 413 E. 1a S. 414) Bundesrecht verletzt ( Art. 95 lit. a BGG ),

dass der Krankenversicherer auf Verlangen des Versicherten darüber in einer beschwerdefähigen Verfügung zu befinden hat ( Art. 49 Abs. 1 und Art. 51 Abs. 2 KVG ),

dass im Übrigen eine allfällige Vergütung der Kosten für die fragliche Wassertherapie durch die Ergänzungsleistung (vgl. Art. 14 ELG und Einführungsverordnung des Kantons Bern vom 20. Juni 2007 zum Bundesgesetz über Ergänzungsleistungen zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenversicherung [BSG 841.311]) nicht Prozessthema ist,

dass der Einwand, die kantonale Winterhilfe habe mit Schreiben vom 25. März und 9. April 2008 die Übernahme einer Monatsprämie zugesagt, mangels entsprechender Belege unbehelflich ist,

dass nach Gesetz und Rechtsprechung es den Versicherten verwehrt ist, ausstehende Prämien oder Kostenbeteiligungen mit beanspruchten Leistungen zu verrechnen (SVR 2007 KV Nr. 14, K 7/06 E. 3.2), was umso weniger einen «Prämienstreik» wegen angeblich zu Unrecht abgelehnter Kostenübernahme für eine bestimmte therapeutische Vorkehr rechtfertigt,

dass das Vorbringen, die bisherigen Behandlungen hätten anstatt Heilung nur noch mehr Schmerzen gebracht, für die Streitgegenstand bildende vorinstanzlich erteilte definitive Rechtsöffnung in der Betreibung betreffend Prämienausstände November und Dezember 2007 nicht von Bedeutung und daher darauf nicht einzugehen ist,

dass im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist,

dass bei diesem Ergebnis das innerhalb der Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses gestellte Begehren um unentgeltliche Prozessführung gegenstandslos ist,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Sozialversicherungsrechtliche Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 4. Juni 2009

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Meyer Fessler