Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_37/2018 KI-generiert

Invalidity Insurance Authority v. Cantonal Court (Free Legal Assistance Admissibility)

Geschäftsnummer 9C_37/2018
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a dispute concerning a claim for free legal representation in an ongoing administrative procedure related to invalidity insurance. The claimant sought to appeal a decision by the administrative court of a Swiss canton, which had affirmed their right to pro bono legal assistance. The appellant, representing the relevant IV agency, challenged this decision, leading to considerations about the admissibility of the appeal based on the nature of the ruling as an interim decision. Ultimately, the court found the appeal to be clearly inadmissible, resulting in a ruling that no further consideration would be given to it, and the agency was ordered to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 37 Abs. 4 ATSG, Art. 29 Abs. 1 BGG, Art. 93 BGG, Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; Invalidity Insurance Authority v. Cantonal Court (Free Legal Assistance Admissibility): The claimant sought to appeal a decision by the administrative court of a Swiss canton, which had affirmed their right to pro bono legal assistance. The appellant, representing the relevant IV agency, challenged this decision, leading to considerations about the admissibility of the appeal based on the nature of the ruling as an interim decision. Ultimately, the court found the appeal to be clearly inadmissible, resulting in a ruling that no further consideration would be given to it, and the agency was ordered to bear the court costs.

Schlagwörter

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Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung) Invalidenversicherung vereinfachtes Verfahren Amtshilfe gesetzliche Vertretung unentgeltliche Rechtspflege Nichtigkeitsverfahren und Verzicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was dismissed by non-admission in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The appellant was ordered to bear the court costs.

Art. 93 BGG

The decision was identified as an interlocutory decision under this article, leading to an inadmissibility check.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_37/2018

Urteil vom 21. Februar 2018

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Pfiffner, Präsidentin,

Gerichtsschreiber Fessler.

Verfahrensbeteiligte

IV-Stelle des Kantons Zug,

Baarerstrasse 11, 6300 Zug,

Beschwerdeführerin,

gegen

A._________,

vertreten durch Rechtsanwalt Samuel Teindel,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug vom 12. Dezember 2017 (S 2017 144).

Nach Einsicht

in die Beschwerde der IV-Stelle Zug gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zug, Sozialversicherungsrechtliche Kammer, vom 12. Dezember 2017 betreffend den Anspruch von A._________ auf unentgeltliche Verbeiständung im (laufenden) Verwaltungsverfahren ( Art. 37 Abs. 4 ATSG ),

in Erwägung,

dass das Bundesgericht von Amtes wegen und mit freier Kognition prüft, ob ein Rechtsmittel zulässig ist ( Art. 29 Abs. 1 BGG ; BGE 139 III 133 E. 1 S. 133 mit Hinweisen),

dass der angefochtene Entscheid ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG ist ( BGE 139 V 600 ), welcher nur unter den Voraussetzungen nach Abs. 1 lit. a oder b ans Bundesgericht weitergezogen werden kann (zu den Anforderungen an die Beschwerdebegründung BGE 137 III 324 E. 1.1 S. 329),

dass der Entscheid, mit welchem das kantonale Versicherungsgericht den Anspruch der versicherten Person auf unentgeltliche Rechtsverbeiständung für das Verwaltungsverfahren bejaht, für die IV-Stelle keinen nicht wieder gutzumachenden Nachteil im Sinne von Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG bewirken kann (Urteil 8C_328/2013 vom 4. Februar 2014 E. 3.2.2, in: SVR 2014 IV Nr. 9 S. 36; Urteil 9C_6/2015 vom 30. Januar 2015),

dass der Tatbestand nach Art. 93 Abs. 1 lit. b BGG nicht in Betracht fällt,

dass die Beschwerde offensichtlich unzulässig und daher im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und Abs. 2 BGG durch Nichteintreten zu erledigen ist,

dass die Beschwerdeführerin die Gerichtskosten zu tragen hat ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zug und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 21. Februar 2018

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Pfiffner

Der Gerichtsschreiber: Fessler