Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_364/2021 KI-generiert

Petitioner v. Health Insurer and Cantonal Insurance Court (Lack of Protectable Interest in Appeal)

Geschäftsnummer 9C_364/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a legal dispute between an individual and a health insurance company regarding a decision not to consider an objection to a previous ruling. The insurance company had initially overturned its decision due to payment of disputed health insurance premiums by the relevant social services department. The individual challenged the cancellation of the re-evaluation order but the cantonal insurance court saw no legitimate interest from the individual in reversing this cancellation. As a result, the individual's complaint did not meet the substantive requirements necessary to alter the court's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Petitioner v. Health Insurer and Cantonal Insurance Court (Lack of Protectable Interest in Appeal): The insurance company had initially overturned its decision due to payment of disputed health insurance premiums by the relevant social services department. The individual challenged the cancellation of the re-evaluation order but the cantonal insurance court saw no legitimate interest from the individual in reversing this cancellation. As a result, the individual's complaint did not meet the substantive requirements necessary to alter the court's decision.

Schlagwörter

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Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung) Krankenversicherer ausstehende Versicherungsprämien Subrogation des Versicherers Fehlen materieller Voraussetzungen Beschwerdelegitimation rechtlich geschütztes Interesse

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Used because the appeal was not admitted in the simplified procedure due to formal shortcomings.

Art. 108 Abs. 2 BGG

Used in conjunction with Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG to rule on non-admission in the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to decide that no court costs shall be levied, despite the outcome of the appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_364/2021

Urteil vom 12. Juli 2021

II. sozialrechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Stadelmann, als Einzelrichter,

Gerichtsschreiberin Oswald.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Philos Krankenversicherung AG, Rechtsdienst, Rue des Cèdres 5, 1920 Martigny,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Krankenversicherung (Prozessvoraussetzung),

Beschwerde gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Mai 2021 (KV 2020/13).

Nach Einsicht

in die Beschwerde vom 19. Juni 2021 (Poststempel) gegen den Entscheid des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. Mai 2021,

in Erwägung,

dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,

dass die Vorinstanz im angefochtenen Entscheid die gegen den Einspracheentscheid der Philos Krankenversicherung AG (fortan: Philos) vom 5. August 2020 (Nichteintreten auf die Einsprache vom 3. Juni 2020 gegen die Wiedererwägungsverfügung vom 24. April 2020, mit der die Philos ihren Einspracheentscheid vom 25. Juli 2019 zufolge zwischenzeitlicher Bezahlung der strittigen Krankenkassenprämien durch das zuständige Sozialamt widerrufen hatte) erhobene Beschwerde abwies, soweit sie darauf eintrat,

dass das kantonale Gericht dabei insbesondere erwog, es sei kein schutzwürdiges Interesse des Beschwerdeführers an der Aufhebung der Wiedererwägungsverfügung vom 24. April 2020 ersichtlich,

dass der Beschwerdeführer in seiner Beschwerde vor Bundesgericht nicht substanziiert, inwiefern ein solches entgegen der Vorinstanz vorhanden sein sollte,

dass mithin die Beschwerde den inhaltlichen Mindestanforderungen nicht genügt, da den Ausführungen nicht entnommen werden kann, inwiefern die Sachverhaltsfeststellungen des kantonalen Gerichts im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG - soweit überhaupt beanstandet - unzutreffend und die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b und Abs. 2 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Einzelrichter:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 12. Juli 2021

Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Einzelrichter: Stadelmann

Die Gerichtsschreiberin: Oswald