Federal Supreme Court Refuses Review of Health Insurance Appeal Due to Procedural Deficiencies
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved an appeal filed by an individual against a decision from the Cantonal Court of Lucerne concerning health insurance issues. The appellant alleged that the court failed to enter proceedings on his complaint because it did not meet legal requirements, even after a grace period was provided to amend the submission. The individual contended that his statements were not improper and challenged the legitimacy of the insurer's demands against him. The Federal Tribunal was tasked with examining whether the Cantonal Court should have proceeded with the appeal. The legal discussion centered around the compliance of the appellant's submission with the statutory requirements for a valid appeal under Swiss procedural law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Refuses Review of Health Insurance Appeal Due to Procedural Deficiencies: The appellant alleged that the court failed to enter proceedings on his complaint because it did not meet legal requirements, even after a grace period was provided to amend the submission. The individual contended that his statements were not improper and challenged the legitimacy of the insurer's demands against him. The Federal Tribunal was tasked with examining whether the Cantonal Court should have proceeded with the appeal. The legal discussion centered around the compliance of the appellant's submission with the statutory requirements for a valid appeal under Swiss procedural law.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by way of simplified procedure because the appellant did not properly substantiate why the lower court should have ruled on their appeal.
The Federal Tribunal decided not to levy court costs due to the circumstances.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
9C_363/2020
Urteil vom 15. Juni 2020
II. sozialrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Parrino, Präsident,
Gerichtsschreiberin Huber.
Verfahrensbeteiligte
A.A.________,
vertreten durch B.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
CONCORDIA Schweizerische Kranken- und Unfallversicherung AG, Rechtsdienst, Bundesplatz 15, 6002 Luzern,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankenversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 24. April 2020 (5V 20 109).
Nach Einsicht
in die Beschwerde vom 1. Juni 2020 gegen den Nichteintretensentscheid des Kantonsgerichts Luzern vom 24. April 2020,
in Erwägung,
dass ein Rechtsmittel gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten hat, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt,
dass bei Nichteintretensentscheiden eine Beschwerde ohne Darlegung, weshalb das kantonale Gericht auf ein bei ihm eingereichtes Rechtsmittel hätte eintreten sollen, keine sachbezogene Begründung aufweist und damit keine rechtsgenügliche Beschwerde darstellt (vgl. BGE 123 V 335 ; 118 Ib 134 ; ARV 2002 Nr. 7 S. 61 E. 2),
dass das kantonale Gericht auf die Beschwerde des Versicherten nicht eingetreten ist mit der Begründung, diese habe den gesetzlichen Anforderungen nicht genügt und innert der angesetzten Nachfrist sei keine verbesserte Eingabe eingegangen,
dass der Versicherte letztinstanzlich geltend macht, seine Aussagen in der Beschwerde an die Vorinstanz seien entgegen dem Kantonsgericht nicht ungebührlich gewesen und ausserdem sei die Forderung der Beschwerdegegnerin ihm gegenüber unhaltbar,
dass er mit diesen Vorbringen nicht darlegt, weshalb das kantonale Gericht auf seine Rechtsvorkehr hätte eintreten sollen,
dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass der Versicherte grundsätzlich kostenpflichtig ist, indessen in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Luzern und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Luzern, 15. Juni 2020
Im Namen der II. sozialrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Parrino
Die Gerichtsschreiberin: Huber