Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
9C_351/2024 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Untimely and Deficient Disability Insurance Appeal

Geschäftsnummer 9C_351/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A woman, represented by her daughter, filed an appeal against a decision by the Cantonal Court of Basel-Landschaft regarding an invalidity insurance issue. The appeal was initially submitted via email on June 5, 2024, but it lacked the necessary electronic signature and was missing some required documentation. The Federal Tribunal informed the appellant of these deficiencies on June 6, 2024, and the missing decision was subsequently submitted by post on June 14, 2024. However, the appeal was considered late as the 30-day deadline had expired on May 21, 2024. Additionally, the appeal did not meet the legal requirements for a valid request or proper justification of claims, as it failed to demonstrate any specific legal errors or incorrect factual findings in the previous court's decision.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 97 Abs. 1 BGG, Art. 95 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Untimely and Deficient Disability Insurance Appeal: The appeal was initially submitted via email on June 5, 2024, but it lacked the necessary electronic signature and was missing some required documentation. The Federal Tribunal informed the appellant of these deficiencies on June 6, 2024, and the missing decision was subsequently submitted by post on June 14, 2024. However, the appeal was considered late as the 30-day deadline had expired on May 21, 2024. Additionally, the appeal did not meet the legal requirements for a valid request or proper justification of claims, as it failed to demonstrate any specific legal errors or incorrect factual findings in the previous court's decision.

Schlagwörter

KI-generiert
Invalidenversicherung Invaliditätsversicherung Einstellung von Invalidenleistungen Fristversäumnis Versicherungsleistungsbegehren sozialversicherungsrechtliches Klageverfahren Verfahrensmangel

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG

The appeal was dismissed because the Tribunal did not enter upon the merits (non-entrée en matière) under the simplified procedure.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs due to the circumstances (umständehalber).

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

9C_351/2024

Urteil vom 31. Juli 2024

III. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Parrino, Präsident,

Gerichtsschreiberin Stanger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

vertreten durch ihre Tochter B.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

IV-Stelle Basel-Landschaft,

Hauptstrasse 109, 4102 Binningen,

Beschwerdegegnerin.

Gegenstand

Invalidenversicherung,

Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 22. Februar 2024 (720 23 321 / 49).

Nach Einsicht

in die per E-Mail eingereichte Beschwerde vom 5. Juni 2024 gegen das Urteil des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 22. Februar 2024,

in die Mitteilung des Bundesgerichts vom 6. Juni 2024, worin einerseits auf die Ungültigkeit von elektronischen Eingaben ohne anerkannte elektronische Signatur und auf den fehlenden (vollständigen) angefochtenen Entscheid aufmerksam gemacht wurde und andererseits darauf hingewiesen wurde, dass die Beschwerde die gesetzlichen Formerfordernisse hinsichtlich Antrag und Begründung nicht zu erfüllen scheine und eine Verbesserung nur innert der Beschwerdefrist möglich sei,

in die per Post eingereichte Eingabe vom 14. Juni 2024, mit welcher der angefochtene Entscheid nachgereicht wurde,

in Erwägung,

dass der angefochtene Entscheid gemäss postamtlicher Bescheinigung am 19. April 2024 zugestellt wurde,

dass die 30-tägige Beschwerdefrist ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) gemäss Art. 44-48 BGG am 21. Mai 2024 abgelaufen und die Beschwerde verspätet ist,

dass die Beschwerde zudem weder einen rechtsgenüglichen Antrag noch eine den Anforderungen von Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG genügende Begründung enthält, da auch nicht ansatzweise dargelegt wird, inwiefern die vorinstanzliche Sachverhaltsfeststellung im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG unzutreffend oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG ) sein sollen,

dass deshalb im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a und b BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,

dass in Anwendung von Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG umständehalber auf die Erhebung von Gerichtskosten verzichtet wird,

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht, und dem Bundesamt für Sozialversicherungen schriftlich mitgeteilt.

Luzern, 31. Juli 2024

Im Namen der III. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Parrino

Die Gerichtsschreiberin: Stanger